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  Das Auktionsverfahren 

Auktionsarten

Für die Emission österreichischer Bundesanleihen sind sowohl Kurs- als auch Renditeauktionen vorgesehen.

Neuemissionen

Im Falle von Neuemissionen sind Renditegebote vorgesehen, da sich die Nominalverzinsung aus dem gewichteten Durchschnitt der akzeptierten Renditen und einem Emissionskurs von möglichst nahe bei 100 % errechnet. In den letzten Jahren wurden Neuemissionen mittels Syndikat begeben.

Aufstockungen

Bei Aufstockungen werden seit Februar 2001 Kursauktionen durchgeführt. Um die Liquidität der einzelnen Emissionen zu erhöhen und Lücken im Laufzeitspektrum zu schließen, werden nur ein bis zwei Neuemissionen im Jahr durchgeführt. Aufstockungen werden mittels Auktionen durchgeführt, die monatlich stattfinden.

Gebotsabgabe

Ein fixes Bankenkonsortium ist zur kompetitiven Gebotsabgabe verpflichtet, als Leistungsanreiz besteht die Möglichkeit zur nicht-kompetitiven Gebotsabgabe.

Auktionsverfahren

Das gesamte Auktionsverfahren wird elektronisch mittels ADAS (Austrian Direct Auction System) abgewickelt. Mittels dieser von der OeKB entwickelten Software erfolgt die Bekanntgabe der Ergebnisse sofort nach Beendigung der kompetitiven Gebotsabgabefrist und der Bestätigung der Ergebnisse durch den Emittenten.

Settlement

Das Settlement der Zahlungen erfolgt durch die OeKB.

Termine

Die Bekanntgabe der Auktionstermine zu Beginn des Jahres, die Ankündigungen von Begebungen, der fixe zeitliche Ablauf des Emissionsverfahrens etc. sind Beispiele für die Bestrebungen des Emittenten, die Transparenz des gesamten Emissionsverfahrens sowohl für Investoren als auch für die beteiligten Banken zu erhöhen.



Kontakt

Geschäftsstelle für Bundesanleihen

Tel. +43 1 53127-2498

Fax +43 1 53127-5233

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