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  Marktrisiko 

Marktrisiken entstehen aus einer potenziellen Veränderung von Risikofaktoren, die zu einer Verringerung des Marktwertes der diesen Parametern unterliegenden Finanzposition führen können. Im Einzelnen wird zwischen Zins-, Wechselkurs- und Aktienkursrisiko unterschieden. Die Marktrisiken betreffen in der OeKB Gruppe nur Positionen des Bankbuches; es wird kein Handelsbuch geführt.

Beurteilung 

Die Beurteilung der Risiken erfolgt mittels des Value-at-Risk-Konzepts zur Abschätzung von maximal möglichen Verlusten. Ergänzend werden Zins- und Wechselkurssensitivitätskennzahlen ermittelt sowie die Auswirkung extremer Marktentwicklungen durch Stress-Tests berechnet.

 

Wechselkursrisiken bestehen vor allem im Zusammenhang mit der Aufnahme von lang- und kurzfristigen Finanzierungsmitteln im Exportfinanzierungsverfahren. Diese Risiken werden durch eine Kursgarantie der Republik Österreich gemäß Ausfuhrfinanzierungsförderungsgesetz 1981 bzw. durch derivate Finanzgeschäfte (Währungsswaps) abgesichert.

Hedging

Zur Steuerung von Marktrisiken werden derivative Finanzinstrumente eingesetzt. Dabei handelt es sich um Zinsswaps und Zins-/Währungsswaps, die OTC (over-the-counter) abgeschlossen und als Hedging-Instrumente für eigene Emissionen genutzt werden. Anstelle des Hedge Accounting nach IAS 39 werden diese finanziellen Verbindlichkeiten zur Vermeidung eines Accounting Mismatch als "at Fair Value through Profit and Loss" (FVTPL) klassifiziert. Dadurch werden die Wertschwankungen des Derivates und der Verbindlichkeit unmittelbar in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung erfasst.



Kontakt

Mag. DI. Dr. Christoph Schwärzler

Tel. +43 1 53127-2446

Fax +43 1 53127-4446

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Gerda Klaus

Tel. +43 1 53127-2514

Fax +43 1 53127-4514

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