Metals Technologies (MT), ein Geschäftsgebiet des Siemens-Bereichs Industrial Solutions and Services (I&S) hat von dem ungarischen Stahlproduzenten und langjährigen Geschäftspartner Dunaferr den Auftrag erhalten, ein neues Reversier-Kaltwalzwerk und eine Konti-Beizline inklusive Säure-Regeneration für das Stahlwerk in Dunaújváros zu liefern.
Siemens übernimmt auch die Projektierung der Beizlinie und des Reversier-Kaltwalzwerks und ist für die Montage- und Inbetriebnahmeüberwachung verantwortlich. Ziel ist es, die Produktionskapazität zu erhöhen sowie eine bessere und gleichmäßigere Qualität der Endprodukte zu erreichen. Das Projekt ist Teil des strategischen Entwicklungsprogramms des Dunaferr-Eigners Industrial Union of Donbass (IUD), in dessen Rahmen Dunaferr zum Zentrum der Flachstahlproduktion ausgebaut wird. Die neuen Anlagen sollen Mitte 2008 die Produktion aufnehmen.
Um die Gesamtfinanzierung des Projekts zu erleichtern, hat die Oesterreichische Kontrollbank AG für den deutschen Liefer- und Leistungsteil mit der deutschen ECA Euler-Hermes eine Rückversicherung abgeschlossen.
Die von Siemens VAI gelieferten Anlagen entsprechen dem derzeitigen Stand der Technik und werden in die vorhandene Infrastruktur eingebettet. Hinsichtlich der gasförmigen Emissionen wird die Einhaltung der international üblichen Standards (Weltbankstandards, IPPC-Richtlinien) garantiert. Darüber hinaus kann durch die neue Beizanlage die alte Beize geschlossen und damit ein wesentlicher Beitrag zur Reduktion der gesamten Abwassermenge geleistet werden.