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  19.08.2008 / Siemens VAI liefert Stranggießanlagen für koreanisches Stahlwerk  

Die Lieferungen der Siemens VAI Metals Technologies GmbH & Co. sind Teil des Dangjin Integrated Steel Mill Projects, einem Stahlwerksprojekt der Hyundai Steel Company (HSC) zum Ausbau des koreanischen Standortes Dangjin. Die Gesamtinvestitionssumme  beträgt 6,8 Mrd. USD und soll bis 2011 realisiert werden. 

Die Siemens VAI hat dazu im Juni 2007 drei Lieferverträge für drei Stranggießanlagen (Engineering, Lieferung von Kernequipment, Supervision der Montage und Inbetriebnahme) mit der Rotem Company, einem Unternehmen der Hyundai-Gruppe, abgeschlossen. Endabnehmer und Betreiber der Anlagen ist Hyundai Steel Company (HSC), die ihrerseits mit Rotem einen Kaufvertrag über die Errichtung der Stranggießanlagen hat. Weitere ECA-gedeckte Exportkredite kommen aus Deutschland, China, Italien, Luxembourg und Finnland.

Über HSC 

Die HSC produzierte bisher in Elektrostahlwerken an drei Standorten in Korea Langprodukte wie Profil- und Baustahl, Stabstahl und Halbfertigprodukte für die Schmiede- und Gießereiindustrie. Mit einer installierten Kapazität von etwa 10 Mio. jato ist HSC einer der weltweit größten Elektrostahlhersteller.

Das Projekt 

Nun plant HSC, den Standort Dangjin an der Küste der Asan-Bucht, südlich von Seoul, auszubauen und zusätzlich zu den bestehenden drei Lichtbogenöfen und einem Warmbandwalzwerk ein integriertes Stahlwerk mit einer Flüssigstahlkapazität von ca. 8 Mio. jato zu errichten. Die Entscheidung von HSC für ein Projekt dieser Größenordnung basiert im Wesentlichen auf den Überlegungen, dass der interne Bedarf an Flachstahlprodukten (Warmband und Blech vor allem für die Automobilindustrie) in der Hyundai-Gruppe ca. 5 Mio. Tonnen beträgt, Korea ein Netto-Importeur von Flachprodukten ist und mit einem weiterhin ansteigenden Stahlbedarf gerechnet werden kann. Die zukünftige Energie- und Rohstoffversorgung (Eisenerz, Kohle, Schrott) dürfte auf Basis vorliegender Studien gesichert sein.

Prüfberichte 

Der Environmental Impact Assessment Report zeigt plausibel auf, dass der gesamte Produktionsprozess nach dem derzeitigen Stand der Technik realisiert wird. Auch hinsichtlich der emissionsreduzierenden Anlagen und Technologien greift man auf bewährte technische Lösungen zurück. Ein Vergleich der lokalen Emissionsgrenzwerte mit den IFC EHS Guidelines for Integrated Steel Mills zeigt, dass die zu erwartenden Umweltauswirkungen den geforderten Kriterien entsprechen.
Zudem leistet das Projekt einen Beitrag zur Arbeitsplatzbeschaffung (rund 4.800 neue Beschäftigte) in der Projektregion. 



Kontakt

Mag. Ortrun Suppanz

Tel. +43 1 53127-2644

Fax +43 1 53127-4644

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