Thailand
Thailand umfasst rund 1.430 Inseln, etwa 35.000 Tempel und zählt über 70 Millionen Einwohner. Das Land grenzt an Myanmar, Laos, Kambodscha und Malaysia. Als einziges Land in Südostasien wurde Thailand nie von einer europäischen Macht kolonialisiert. Der einheimische Name „Prathet Thai“, der sich mit „Land der Freien“ übersetzen lässt, spiegelt diese besondere historische Unabhängigkeit treffend wider.
Wirtschaftliche Situation
Gedämpfte Konjunktur und strukturelle Belastungen
Die thailändische Wirtschaft befindet sich in einer Phase verhaltener Dynamik, die sowohl von externen Belastungen als auch von internen strukturellen Herausforderungen geprägt ist. Nach der nur langsamen Erholung von der COVID-19-Pandemie (BIP-Rückgang im Jahr 2020 um -6,1 %) verzeichnete Thailand 2025 ein moderates Wachstum von rund 2,4 %. Dieses wurde vor allem durch privaten Konsum, einer Erholung des Tourismussektors und eine teilweise Stabilisierung der Exporte getragen.
Für 2026 prognostizieren Wirtschaftsinstitute jedoch ein deutlich schwächeres Wachstum von lediglich 1,5 bis 1,8 % - das niedrigste seit drei Jahrzehnten außerhalb von Krisenjahren. Zu den Hauptursachen zählen globale Handelskonflikte, insbesondere die US-Zölle auf thailändische Exporte, sowie die anhaltende Aufwertung der nationalen Währung Baht, die die internationale Wettbewerbsfähigkeit verringert. Zusätzlich stellt die hohe Haushaltsverschuldung, die zu den höchsten in Asien zählt, einen erheblichen Belastungsfaktor dar und dämpft den privaten Konsum nachhaltig. Das Investitionsklima leidet zudem unter politischer Unsicherheit und strukturellen Schwächen, darunter eine große informelle Wirtschaft und regulatorische Komplexität. In der Folge bleiben sowohl inländische als auch internationale Investitionen verhalten.
Stabilitätsfaktoren und langfristige Perspektiven
Zugleich lobt der IWF (Internationale Währungsfonds) Thailands finanzielle Stabilität, solide Währungsreserven und das Bekenntnis zu vorsichtiger Haushaltsführung. Eine wichtige Stütze der Wirtschaft bleibt der Tourismussektor, der trotz Rückgängen in einzelnen Herkunftsmärkten – insbesondere China – weiterhin hohe Bedeutung hat. Im Jahr 2025 wurden über 31 Millionen Besucher registriert, für 2026 werden rund 36,7 Millionen erwartet. Die Regierung setzt zunehmend auf hochwertige, nachhaltige Tourismusmodelle und längere Aufenthalte, um die Einnahmen zu stabilisieren.
Langfristig bietet Thailand Chancen durch die Diversifizierung globaler Lieferketten, die das Land als Alternative zu China attraktiver macht. Um das volle Potenzial ausschöpfen zu können, sind jedoch strukturelle Reformen notwendig, insbesondere in den Bereichen Produktivität, Infrastruktur und politische Stabilität. Mehrere Bereiche und Schlüsselbranchen wie z. B. die Exportindustrie (Automotive und Elektronik), Tourismus, Kleinunternehmen und Dienstleistungen, energieintensive Industrien sowie die Landwirtschaft und Agrar-Exporte, sind besonders stark von der aktuellen wirtschaftlichen Lage, globalen Spannungen und strukturellen Problemen betroffen.
Politische Situation
Unabhängigkeit trifft auf anhaltende Instabilität
Thailand, bis 1939 als Königreich Siam bekannt, konnte sich auch in der Zeit des Imperialismus seine Unabhängigkeit bewahren. Bis heute ist das südostasiatische Land eine konstitutionelle Monarchie. Die politische Situation ist allerdings von anhaltender Instabilität, institutionellen Spannungen und tiefen gesellschaftlichen Konfliktlinien geprägt.
Nach den Parlamentswahlen im Mai 2023 ging die progressive Move Forward Party als stärkste Kraft hervor und setzte sich für weitreichende Reformen im Militär- und monarchischen System ein. Trotz ihres Wahlerfolgs konnte sie jedoch keine Regierung bilden. Grund dafür war die 2017 von der Militärjunta eingeführte Verfassung, die dem vom Militär ernannten Senat Mitspracherechte bei der Wahl des Premierministers ermöglicht. Dieser blockierte die Ernennung des Move Forward Vorsitzenden Pita Limjaroenrat. Stattdessen übernahm eine von der Pheu Thai Party geführte Koalition, unterstützt von konservativen Parteien, die Regierung. Dies löste breite Kritik aus, da Pheu Thai ursprünglich als Oppositionskraft gegen das Militär galt.
Machtkämpfe führen zu politischer Unsicherheit
Die Lage verschärfte sich 2024 weiter, als der damalige Premierminister Srettha Thavisin wegen Amtsmissbrauchs vom Verfassungsgericht entlassen wurde. Seine Nachfolgerin wurde Paetongtarn Shinawatra, Tochter des ehemaligen Premiers Thaksin Shinawatra. Im selben Jahr kam es zu einem weiteren Einschnitt: Die Move Forward Party wurde vom Verfassungsgericht aufgelöst und ihre Führung für zehn Jahre von politischen Ämtern ausgeschlossen – offiziell wegen angeblicher Gefährdung der Monarchie. Die Partei formierte sich daraufhin als People’s Party neu. Parallel endete 2024 die umstrittene Rolle des Senats bei der Premierministerwahl, doch das neue Auswahlverfahren bleibt komplex und manipulationsanfällig, was konservativen Kräften zugutekommt.
Insgesamt befindet sich Thailand in einer fragilen politischen Übergangsphase, geprägt von Machtkämpfen zwischen Reformern, konservativen Eliten und einer zunehmend aktiven Zivilgesellschaft. Die politische Unsicherheit bremst die Wirtschaft und wirkt sich negativ auf das Investitionsklima aus. Die jüngsten politischen Entwicklungen in Thailand zeigen eine Konsolidierung konservativer Macht nach den Neuwahlen vom Februar 2026. Die Bhumjaithai Partei unter Premierminister Anutin Charnvirakul ging klar als Sieger hervor und bildete anschließend eine Koalition mit Pheu Thai. Das neue Kabinett wurde am 6. April 2026 vereidigt, während parallel dazu Ethikverfahren gegen Abgeordnete der People’s Party laufen.
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Zahlen, Daten, Fakten
In Thailand wird niemand mit seinem echten Namen angesprochen...
Der richtige Vorname einer Person steht zwar im Ausweisdokument, aber genutzt wird er im Alltag nicht. Jeder Thai hat einen Spitznamen, den er oder sie sich irgendwann zugelegt hat. In den meisten Fällen haben die Spitznamen keinerlei Bezug zum offiziellen Vornamen. Sie sind meistens kurze, gebräuchliche Wörter aus der thailändischen Sprache und kommen beispielsweise aus der Welt der Natur oder von Blumen.
...auch nicht die Hauptstadt
Selbst der Name der thailändischen Hauptstadt wird meist verkürzt: "Krung Thep" in der Landessprache und international "Bangkok". Der zeremonielle Name der Stadt, der sich aus Pali- und Sanskrit-Wurzeln zusammensetzt, ist nämlich einer der längsten Ortsnamen der Welt: "Krungthepmahanakhon Amonrattanakosin Mahintharayutthaya Mahadilokphop Noppharatratchathaniburirom Udomratchaniwetmahasathan Amonphimanawatansathit Sakkathattiyawitsanukamprasit".
Sinngemäß übersetzt bedeutet das: "Stadt der Engel, große Stadt der Unsterblichen, prächtige Stadt der neun Edelsteine, Sitz des Königs, Stadt der königlichen Paläste, Heimat der fleischgewordenen Götter, erbaut von Visvakarman auf Geheiß Indras".
Mosambik
Mosambik liegt am Indischen Ozean und grenzt an Tansania, Malawi, Sambia, Simbabwe, Südafrika und Eswatini. Die Straße von Mosambik trennt den Inselstaat Madagaskar vom afrikanischen Festland. Das ostafrikanische Land besitzt mit über 2.400 km eine der längsten Küsten Afrikas sowie zahlreiche Inseln und Archipele.
Wirtschaftliche Situation
Strukturelle Defizite hemmen die Wirtschaft
Mosambik ist reich an natürlichen Ressourcen und zählt dennoch zu den am wenigsten entwickelten Staaten der Erde. Die wirtschaftliche Situation ist von erheblichen strukturellen Herausforderungen, aber auch von langfristigem Potenzial geprägt. In den vergangenen Jahren wurde das Land wiederholt durch politische Unruhen, Naturkatastrophen und externe Schocks belastet. Diese Faktoren führten 2024 zu einem ausgeprägten wirtschaftlichen Abschwung: Das BIP-Wachstum fiel auf nur 2,2 %, begleitet von zwei Rezessionsquartalen infolge politischer Instabilität und klimabedingter Schäden. Zugleich verschlechterten sich die fiskalischen Bedingungen drastisch. Große Einnahmeausfälle, wahlbedingte Mehrausgaben und die steigende inländische Verschuldung ließen die Staatsverschuldung weiter ansteigen, sodass gemäß IWF/Weltbank diese als „nicht mehr tragfähig“ einzustufen ist.
Auch in den Jahren 2025 und 2026 bleibt die wirtschaftliche Erholung fragil. Vor allem innere Spannungen nach den Wahlen und ein Mangel an Devisen und der schwache Industrie- und Dienstleistungssektor führten im Gesamtjahr 2025 zu einem weiteren Rückgang der Wirtschaftsleistung und einem negativen BIP von 0,3 %. Somit bleibt die Armut signifikant hoch: Rund 81 % der Bevölkerung lebten 2025 unter der Armutsgrenze von 3 USD pro Tag. Die Landwirtschaft beschäftigt zwar über 70 % der Bevölkerung, leidet jedoch unter einer niedrigen Produktivität, fehlender Infrastruktur und massiver Klimaanfälligkeit. Der informelle Sektor dominiert weiterhin die Wirtschaftsstruktur, was die Steuereinnahmen schwächt und Investitionen hemmt. Außerdem bleibt das Kreditangebot durch hohe Risiken und das schwache Bankensystem begrenzt.
Stabilisierungstendenzen erkennbar
Gleichzeitig zeigen einige Indikatoren positive Tendenzen. Die Inflation blieb 2024 und 2025 mit Werten bis zu 4,4 % vergleichsweise moderat und eröffnete der Zentralbank Spielraum für geldpolitische Lockerungen, einschließlich mehrerer Leitzinssenkungen. Zudem erlebt Mosambik eine Rückkehr ausländischer Investitionen, insbesondere im Erdgas- und Rohstoffsektor, der trotz Unsicherheiten langfristig als Motor der wirtschaftlichen Entwicklung gilt. Im Jahr 2024 stiegen die ausländischen Direktinvestitionen um über 40 %, vor allem im extraktiven Bereich.
Die Wiederaufnahme des bedeutenden LNG-Projekts im Jänner 2026 könnte ein wirtschaftlicher Wendepunkt werden, die erste LNG-Produktion wird für 2029 erwartet. Insgesamt befindet sich der Staat weiterhin in einer Phase wirtschaftlicher Fragilität, die jedoch von strukturellem Potenzial und regionalen Handelschancen begleitet wird.
Politische Situation
Soziale Spannungen, politische Bruchlinien und erschüttertes Vertrauen
Seit der nach einem langjährigen Kampf erzielten Unabhängigkeit von Portugal im Jahr 1975 dominiert die marxistisch-leninistisch orientierte FRELIMO das Geschehen. Die politische Situation in Mosambik ist allerdings seit Jahren von Instabilität, sozialen Spannungen und regionalen Sicherheitsrisiken geprägt und stellt damit ein erhebliches politisches Risiko für Staat, Wirtschaft und Gesellschaft dar.
Nach den umstrittenen Wahlen im Oktober 2024 kam es zu gewaltsamen Ausschreitungen, bei denen rund 300 Menschen ums Leben kamen und etwa 13.000 Personen vertrieben wurden. Diese Ereignisse erschütterten das Vertrauen in die staatlichen Institutionen und offenbarten bestehende politische Bruchlinien zwischen Regierung und Opposition. Obwohl der damals gewählte Präsident Daniel Chapo (FRELIMO) seitdem bemüht ist, ein inklusiveres politisches Klima zu schaffen und den Dialog mit Oppositionsführer Venancio Mondlane zu stärken, bleibt die politische Lage fragil.
Sicherheitslage und wirtschaftliche Belastungen erschweren politische Stabilität
Ein zentrales Risiko stellt der anhaltende Konflikt im Norden des Landes, insbesondere in der Provinz Cabo Delgado, dar. Dort operierende extremistische Gruppen destabilisieren die Region und gefährden sowohl die lokale Bevölkerung als auch große internationale Energieprojekte. Die anhaltende Unsicherheit wirkt sich nicht nur negativ auf Investitionen aus, sondern untergräbt auch staatliche Autorität und langfristige Entwicklungspläne.
Zusätzlich erschweren wirtschaftliche Belastungen, darunter eine hohe Staatsverschuldung und begrenzte fiskalische Handlungsspielräume, die politische Stabilität. Der eingeschränkte Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen und die tief verwurzelte Armut verstärken das Risiko sozialer Spannungen und öffentlicher Unzufriedenheit. Gleichzeitig schwächt die verbreitete Informalität der Wirtschaft das Vertrauen in staatliche Strukturen.
Trotz Bemühungen um Stabilisierung ist das politische Risiko Mosambiks weiterhin als hoch einzustufen. Die Lage hängt von erfolgreichen Sicherheitsmaßnahmen im Norden, glaubwürdigen politischen Reformen und einer nachhaltigen sozioökonomischen Erholung ab.
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Zahlen, Daten, Fakten
Einzigartig...
Mosambik (Mozambique) ist das einzige einwortige Land der Welt, das alle fünf Vokale im Namen trägt. Die Flagge des Landes zeigt als einzige der Welt eine AK‑47 – nur Guatemala hat ebenfalls eine Schusswaffe auf der Flagge, allerdings kein Sturmgewehr.
...und vielfältig
Mosambik ist ein Land mit einer großen sprachlichen Vielfalt. Neben der offiziellen Amtssprache Portugiesisch werden mehr als 40 afrikanische Sprachen gesprochen, darunter Emakhuwa, Xitsonga, und Sena. Diese Sprachen spiegeln die kulturelle Vielfalt und die verschiedenen ethnischen Gruppen des Landes wider.
Mosambik beheimatet auch eine beträchtlichen Anzahl von Inseln und einige spektakuläre Naturschätze. Darunter atemberaubende Strände, wilde Nationalparks und Küstengewässer mit verschiedenen Korallenriffen und einer eindrucksvollen Artenvielfalt.
| Thailand | Mosambik | |
BIP-Wachstum |
Starker Einbruch der Volkswirtschaft durch COVID- 19 im Jahr 2020 um minus 6,1 %. Ab 2021 wieder leichte Erholung, wenngleich unter den früheren Wachstumsraten. Nach einem BIP-Plus von 2,4 % im Jahr 2025 wird nur ein moderater Anstieg im Jahr 2026 auf 1,7 % erwartet, gebremst v.a. durch schwache Exporte, globale Unsicherheiten, hohe Schulden und eine schleppende Erholung des Tourismus. |
Im Jahr 2020 aufgrund der Corona-Pandemie negatives BIP von -1,2 %. In den Jahren danach bis 2024 wieder Anstieg des BIP. In 2025* dreht das Wachstum – v.a. wegen des Haushaltsdruckes und der Devisenknappheit – ins Negative auf -0,3 %, ab 2026* ist wieder ein Trend ins Positive zu erwarten. |
Staatshaushalt |
Seit einigen Jahren defizitäre Staatshaushalte – seit 2020 in einer Bandbreite zwischen knapp 2 und 6 % schwankend. Nach einem Minus in 2024/25 um die 4 % wird im Jahr 2026* eine Haushaltslücke von 4,2 % ausgewiesen werden. Dennoch ist Thailands Staatshaushalt in diesem Jahr expansiv und defizitfinanziert: Das Budget setzt auf Wachstum durch Investitionen und staatliche Ausgaben, während strukturelle Risiken wie hohe Verschuldung, schwaches Wachstum und geringere Auslandsfinanzierung weiter bestehen. |
In den letzten Jahren schwankende, jedoch fast durchwegs defizitäre Staatshaushalte mit bis zu knapp 10 % Minus. Nach einem hohen Defizit von 9,5 % im Jahr 2024, leichter Rückgang in 2025* auf minus 7,5 %. Ab 2026* weisen die Prognosen eine Haushaltslücke zwischen 2 und 4 % aus. Die fiskalische Situation bleibt weiterhin angespannt, geprägt von begrenztem Spielraum, Abhängigkeit von externer Finanzierung sowie steigendem Druck durch Löhne und Schuldendienst. |
Leistungsbilanz |
In den letzten Jahren zumeist im positiven Bereich. Nach den Jahren 2021 und 2022, wo jeweils ein Minus erzielt wurde, von 2023 bis 2025 wieder ein Abschluss im Plus (2024: USD +11,6 Mrd., 2025*: USD 13,7 Mrd.). Im Jahr 2026* wird ein leichtes Minus von USD 0,1 Mrd. prognostiziert, u.a. wegen gestiegener Importe und schwächerer Dienstleistungen (Tourismus!). Ab 2027* soll wieder der Dreh ins Plus erfolgen. Die bis dato sehr positive Handelsbilanz verschlechtert sich 2026 sichtbar (2025*: USD +19,5 Mrd. bzw. 2026*: USD 3,2 Mrd.) - zwar steigen die Exporte, aber die Importe wachsen schneller. |
Seit Jahren stets im negativen Bereich, allerdings in unterschiedlicher Ausprägung. Seit 2023 steigt das Leistungsbilanz-Minus wieder deutlich an. 2025* und 2026* werden die Defizite auf USD 3,5 Mrd. bzw. knapp USD 6 Mrd. mit ansteigender Tendenz bis 2029* auf über USD 8 Mrd. geschätzt. Das Land bleibt weiter stark abhängig von Importen, daraus ergibt sich ein auch künftig anwachsender Negativsaldo bei den Handelsbilanzen (2025*: USD -1,1 Mrd. bzw. in 2026* USD -3,4 Mrd.). |
Auslands-verschuldung |
Noch moderat, aber kontinuierlich im Steigen. 2025* und 2026* werden USD 205 Mrd. bzw. USD 235,4 Mrd., das entspricht in 2025* 35,5 % des BIP bzw. 51,1 % der Exporte - mit nominell weiter höheren Werten bis 2029* - prognostiziert und dies spiegelt die allgemein wirtschaftlich schwächere Lage wider. Die Devisenreserven erreichten bis März 2026 ein Rekordhoch von geschätzten USD 238 Mrd., was einer Importdeckung von 7 Monaten entspricht, allerdings könnte sich die Entwicklung in den nächsten Jahren etwas abschwächen. |
Kontinuierlich stark im Steigen. 2025* und 2026* werden USD 70,8 Mrd. bzw. USD 71,6 Mrd., das entspricht in 2025* 298,8 % des BIP bzw. 721 % der Exporte, mit nominell weiter höheren Werten bis 2029* erreicht. Die hohe Schuldenlast bleibt die große Herausforderung. Die Devisenreserven erweisen sich als volatil: Nach einem Einbruch in 2025* gegenüber 2024 zeichnet sich ein Aufwärtstrend ab. Im März 2026* betragen diese u.a. durch verbesserte Liquidität am Devisenmarkt geschätzte USD 3,6 Mrd., was einer Importdeckung von 3 Monaten entspricht. |
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