AGCS

Der österreichische Gasmarkt ist in unterschiedliche Regelzonen unterteilt. In diesen Zonen sind Verrechnungsstellen für die Festlegung der Preise und die Abrechnung der Ausgleichsenergie verantwortlich. Die AGCS Gas Clearing and Settlement AG ist die zentrale Verrechnungsstelle in der Regelzone Ost.

zur Website der AGCS

 

Akkreditiv 

Auftrag an ein Kreditinstitut, einem Dritten (dem Akkreditierten) einen bestimmten Geldbetrag zur Verfügung zu stellen und unter bestimmten Voraussetzungen auszuzahlen.

 

Aktiensplit

Bei einem Split werden die im Umlauf befindlichen Aktien einer Gesellschaft durch eine höhere Anzahl neuer Aktien ersetzt. In dem Verhältnis, in dem die Zahl der Aktien steigt, reduziert sich der Kurs an der Börse.

 

APCS

Der österreichische Strommarkt ist in unterschiedliche Regelzonen unterteilt. In diesen Zonen sind Verrechnungsstellen für die Festlegung der Preise und die Abrechnung der Ausgleichsenergie verantwortlich. Die APCS Power Clearing and Settlement AG (APCS) ist zentrale Verrechnungsstelle für Ausgleichsenergie in der Regelzone APG (Verbund Austrian Power Grid) und TIWAG.

zur Website der APCS

 

Asset Allocation

Verteilung des veranlagten Vermögens auf verschiedene Arten von Veranlagungsklassen.

 

Ausgleichsenergie

Unter Ausgleichsenergie versteht man Energie, um die der Verbrauch einer Bilanzgruppe vom prognostizierten Verbrauch abweicht.

 

Auslandsanteil

Versicherbare Lieferungen und Leistungen ausländischen Ursprungs. Sie setzen sich aus den Positionen "lokale Kosten" und "Lieferungen/Leistungen aus Drittländern" (=Drittlandsanteil) zusammen. 

 

Batch

Eine Batch-Datei bzw. ein Batch-File enthält eine Menge von z.B. Datensätzen, die gemeinsam in einem Arbeitsschritt durch einen Computer zu verarbeiten sind. Die OeKB versendet unter anderem Stamm- und Termindaten zu in- und ausländischen Wertpapieren auf Wunsch als Batchdatei. Batchdateien können Daten in unterschiedlichen Formaten wie TXT, CSV, XML, etc. beinhalten.

 

Berner Union (BU)

Die Berner Union (BU) ist der internationale Zusammenschluss von Exportkredit- und Investitionsversicherungen.

zur Website der Berner Union (auf Englisch)

 

Beteiligungsfinanzierung

Finanzierung von Beteiligungen und sonstigen Investitionen im Ausland. Eine Form der Eigenfinanzierung, wobei die finanziellen Mittel von außen als Eigenkapital bzw. als Gesellschafterdarlehen zugeführt werden.

 

Betriebliche Pensionskassen

Pensionskassen, die von einem Unternehmen bzw. Konzern ausschließlich für eigene Mitarbeiter gegründet werden

 

Bid closing date

Gebotsabgabeschluss

 

Bietgarantie

Eine Bietgarantie (Bid Bond) wird häufig bei internationalen Ausschreibungen verlangt. Es werden nur solche Anbieter aufgenommen, die mit dem Anbot auch eine Bankgarantie hinterlegen. Damit will sich die ausschreibende Stelle dagegen absichern, dass der Anbieter seine mit dem Anbot verbundenen Verpflichtungen nicht einhalten will oder kann. Der Begünstigte kann die Bietgarantie in Anspruch nehmen, wenn die Erstellung der Liefer- oder Leistungsgarantie nicht oder nicht fristgerecht erfolgt.

Die Höhe liegt üblicherweise bei 2 % bis 5 % des Anbotwertes.

 

Bilanzgruppe

Zusammenfassung von Lieferanten und Kunden zu einer virtuellen Gruppe innerhalb derer ein Ausgleich zwischen Aufbringung (Bezugsfahrpläne, Einspeisungen) und Abgabe (Lieferfahrpläne, Ausspeisungen) von elektrischer Energie erfolgt. Jeder Marktteilnehmer ist verpflichtet, sich einer Bilanzgruppe anzuschließen. Der Markteilnehmer liefert bzw. bezieht somit seine Energie aus der jeweiligen Bilanzgruppe.

 

Bilanzgruppenkoordinator (BKO)

Der Bilanzgruppenkoordinator ist eine natürliche oder juristische Person, die eine Verrechnungsstelle für die Organisation und die Abrechnung der Ausgleichsenergieversorgung innerhalb einer Regelzone aufgrund einer Konzession betreibt.

 

Bilanzgruppenverantwortlicher (BGV)

Der Bilanzgruppenverantwortliche vertritt eine Bilanzgruppe gegenüber anderen Marktteilnehmern.

 

BKO Verrechnungsstelle

Die Verrechnungsstelle ist eine Einrichtung, die die Berechnung der Ausgleichsenergie vornimmt, den Preis für die Ausgleichsenergie ermittelt und die Bilanzgruppen in organisatorischer und abrechnungstechnischer Hinsicht verwaltet. Der Betreiber einer Verrechungsstelle ist der Bilanzgruppenkoordinator (BKO).

 

Bonitätsprüfung

Kreditwürdigkeitsprüfung - Beurteilung der Bonität (wirtschaftliche Rückzahlungsfähigkeit und Zahlungswilligkeit) eines Schuldners

 

Bundesanleihen

Bundesanleihen sind fix verzinste Inhaberwertpapiere deren Schuldner die Republik Österreich ist. Sie sind in der Regel in Euro denominiert, börsenotiert und weisen aktuell Laufzeiten von 1 bis bis zu 100 Jahren auf.

 

CCP.A (Central Counterparty Austria)

Die CCP.A fungiert in Österreich als Zentrale Gegenpartei (Central Counter Party) für alle an der Wiener Börse getätigten Geschäfte (Kassamarkt und Terminmarkt). Sie ist für das Clearing und Risk Managment aller CCP-fähigen Wertpapiere und Termingeschäfte der Wiener Börse verantwortlich und übernimmt bzw. managt das Erfüllungs- bzw. Ausfallsrisiko. Die Gesellschaft steht zu gleichen Teilen im Eigentum der Wiener Börse AG und der OeKB.

zur Website der CCP.A
 

 

CIRR

Die im OECD Arrangement definierte Commercial Interest Reference Rate (CIRR) ist ein Referenzzinssatz für staatlich geförderte Exportfinanzierungen. In den Mitgliedsländern der Euro-Zone gilt eine einheitliche EUR-CIRR basierend auf der Sekundärmarktrendite erstklassiger europäischer Staatsanleihen. Die CIRR wird auf der Website der OECD veröffentlicht und gilt vom 15. eines Monats bis zum 14. des nächstfolgenden Monats.

 

Clearing

Unter Clearing wird das Feststellen gegenseitiger Forderungen und Verbindlichkeiten (geld- und stückeseitig) verstanden. Durch die zentrale Abrechnung von Lieferungs- und Zahlungsforderungen aus Wertpapiergeschäften und das gegenseitige Aufrechnen dieser Forderungen reduziert sich die Anzahl der Transaktionen.

 

Concessionality level

siehe Vergünstigungsgrad

 

Corporate Action

siehe Kapitalmaßnahme

 

CSV

Dateiformat, bei dem die Einträge innerhalb eines Datensatzes durch definierte Zeichen (wie z.B. Komma oder Semikolon) getrennt und spaltenweise gespeichert werden. Das Format eignet sich insbesondere für den einfachen Austausch von Daten in Tabellenstruktur. Weitere gängige Formate: TXT, XML

 

Custody

Unter Custody versteht man sämtliche Verwaltungstätigkeiten, die im Rahmen eines Wertpapier-Zyklus auftreten können. Es handelt sich dabei um erträgnisbezogene Aufgaben wie z.B. fällige Zins- und Dividendenzahlungen oder Kapitalrückzahlungen oder um Kapitalmaßnahmen wie z.B. Kapitalerhöhungen oder Aktiensplit.

 

Datenvendoren

Unternehmen, die aktuelle, professionell aufbereitete Kurs- und Marktdaten sowie weitere finanzwirtschaftliche Informationen an Kapitalmarktteilnehmer (weitere Vendoren, professionelle Investoren sowie an Privatanleger) gegen Entgelt weitergeben.

 

Deckungsquote

Ausmaß der Exportgarantiedeckung und Ausdruck der Risikoeinschätzung des Abnehmerlandes (politische Deckungsquote) bzw. des ausländischen Vertragspartners/des Garanten (wirtschaftliche Deckungsquote). Sie wird von der Höhe des festgelegten Selbstbehalts bestimmt (z.B. 10 % Selbstbehalt = 90 % Deckungsquote)

 

Deckungsrichtlinie

Orientierungshilfe für bestehende Deckungsmöglichkeiten je Abnehmerland

zu den aktuellen Deckungsrichtlinien

 

de-minimis-Projekte

Projekte mit einem Auftragswert unter 2 Mio. SZR (Sonderziehungsrechten)

 

Depotbank

Eine Bank, die berechtigt ist, die Verwahrung und Verwaltung von Wertpapieren für andere vorzunehmen.

 

Derivat

Derivate sind Finanzinstrumente, deren Wert oder Preis von einem Basiswert (z.B. Wertpapiere, Handelsgegenstände wie Rohstoffe,...) abhängt. Es handelt sich bei Derivaten im Prinzip um Verträge, in denen zwei Parteien vereinbaren, einen oder mehrere Vertragsgegenstände zu festgelegten Bedingungen in der Zukunft zu kaufen, zu verkaufen oder zu tauschen.

 

Drittlandsanteil

Lieferungen/Leistungen aus Drittländern - vgl. Auslandsanteil

 

DS.A (Direct Settlement Advanced)

DS.A ist das Abwicklungssystem der OeKB für außerbörsliche Wertpapiergeschäfte. Die Aufträge können von Kunden der CSD.Austria über einen Online-Client oder mittels SWIFT erteilt werden.

 

EACH

EACH (= European Association of CCP Clearing Houses) wurde 1991 von der European Central Counterparty Clearing Houses gegründet. Die Mitglieder sind spezialisiert in Clearing und Risk Management von europäischen CCPs (EU-und Nicht-EU). EACH möchte sicherstellen, dass in den sich entwickelnden Diskussionen über Clearing und Settlement in Europa und weltweit, auf das Know-how und die Meinungen der Verantwortlichen für die Bereitstellung von CCP-Services zurückgegriffen wird.

zur EACH-Website (auf Englisch)

 

ECA

Export Credit Agency - Exportkreditagentur

 

ECSDA (European Central Securities Depositories Association)

Die European Central Securities Depositories Association (ECSDA) ist die Vereinigung der Zentralverwahrer für Wertpapiere in Europa. Die ECSDA ist eine europäische Organisation mit dem Ziel, grenzüberschreitenden Wertpapierverkehr zu harmonisieren.

zur Website der ECSDA (auf Englisch)

 

Einzelurkunden (effektive Stücke)

Wertpapiere, die in gedruckten Einzelurkunden dargestellt werden. Im Gegensatz zu Sammel- bzw. Zwischensammelurkunden

 

Emittent

Gesellschaft oder Körperschaft, die zum Zwecke der Kapitalbeschaffung Wertpapiere ausgibt, z.B. Bund, Länder, Kreditinstitute, Industrieunternehmen, etc.

 

EURIBOR

Der EURIBOR (EURo InterBank Offered Rate) ist ein für Termingelder (Termineinlagen, Festgeld) in Euro ermittelter Zwischenbanken-Zinssatz. Die Quotierung dieses Zinssatzes erfolgt durch repräsentative Banken (EURIBOR Panel-Banken), die sich durch aktive Teilnahme am Euro-Geldmarkt auszeichnen. Das Panel wird derzeit aus 57 Banken gebildet, darunter 47 aus der Eurozone, 4 aus sonstigen EU-Ländern und 6 aus Banken außerhalb der EU. Bei der Quotierung werden die jeweils höchsten und tiefsten Werte eliminiert (je 15 %).

Für die Berechnung des EURIBOR übermitteln die Panel-Banken Briefsätze für Interbankenkredite an den Bildschirmdienst Bridge Telerate nach Brüssel. Die Eingabe erfolgt an den Target-Öffnungstagen. Bridge Telerate errechnet dann aus den Angaben eine arithmetische Durchschnittszinsrate, die um 11 Uhr Brüsseler Zeit (MEZ) für die unterschiedlichen Laufzeiten weltweit veröffentlicht wird.

Für die unterschiedlichen Fristigkeiten gibt es unterschiedliche Zinssätze.

 

EXAA Energy Exchange Austria

Die Energy Exchange Austria (EXAA) ist ein elektronischer Marktplatz für den Stromhandel. Die OeKB führt im Auftrag der EXAA Finanzclearing, Risk Management und Bonitätsprüfungen durch.

zur Website der EXAA

 

Financial Non-Viablility - finanzielle Nicht-Tragfähigkeit

Projekte, die unter bestimmten Rahmenbedingungen den für den Schuldendienst erforderlichen Cash Flow nicht erwirtschaften können.

Bei Soft Loans wird diese finanzielle Nicht-Tragfähigkeit mit dem First Key Test geprüft.

 

First Key Test

Prüfung, basierend auf Marktmechanismen, ob ein Projekt im Rahmen der allgemeinen Consensus-Regeln als finanziell tragfähig einzustufen sind.  "Finanziell nicht tragfähige" Projekte sind jene, die unter bestimmten Rahmenbedingungen den für den Schuldendienst erforderlichen Cash Flow nicht erwirtschaften können.  Diese finanziell nicht tragfähigen Projekte wären soft loan-tauglich.

Es ist dies das erste von zwei Prüfkriterien des Arrangements zur Einschätzung, ob ein Projekt soft loan-tauglich ist oder nicht.

zum Second Key Test

 

FIX

Das FIX-Protokoll (Financial Information eXchange) umfasst eine Reihe von Messaging-Spezifikationen für die elektronische Kommunikation von Handels-Nachrichten und dient dem standardisierten Austausch von Informationen. Es wurde durch die Zusammenarbeit von Banken, Broker-Dealer, Börsen, Industrie Versorger und Verbänden, institutionellen Investoren und Informationstechnologie-Anbieter aus der ganzen Welt entwickelt.

 

FundsXML

FundsXML ist eine Anwendung von XML. FundsXML ist ein offenes, d.h. kostenloses und frei nutzbares Datenformat für den international standardisierten Austausch von Fondsinformationen.

 

Garantieentgelt

Angemessenes, von Art und Umfang des gedeckten Risikos abhängiges Entgelt für Garantien. Die Mindesthöhe ist durch OECD-Regeln vorgegeben.

 

Gebundene Hilfskredite

Entwicklungshilfekredite, die an Exporte aus dem jeweiligen Geberland gebunden sind.

 

Gewichteter Durchschnitt des kompetitiven Kurses

Durchschnittlicher Kurs der in der kompetitiven Gebotsphase zugeteilten Gebote bei Bundesanleihe-Auktionen. Die Kurse der zugeteilten Gebote werden mit dem Volumen des jeweiligen Gebotes gewichtet.

 

Girosammelverwahrung

Bei der Girosammelverwahrung werden Wertpapiere derselben Kategorie ohne Trennung nach Depotinhabern verwahrt - bei der CSD.Austria selbst oder bei einer ihrer Lagerstellen. Bei Urkunden erfolgt sie, sofern an diesem Bestand Miteigentum besteht.

 

Grants

Ein nicht rückzahlbarer Zuschuss

 

Guiding Principles der Berner Union

Die allgemeinen Leitlinien, unter denen die BU-Mitglieder operieren, sind in den Guiding Principles festgelegt.

mehr zu den Abkommen der BU

 

HIPC-Länder

heavily indebted poor countries - hochverschuldete arme Länder

Liste der Länder laut Weltbank

 

IFIs (Internationale Finanzierungsinstitutionen)

Internationale Finanzierungsinstitutionen - dazu zählen:

  • Weltbank
  • regionale Entwicklungsbanken und -fonds
  • internationaler UNO-Fonds für landwirtschaftliche Entwicklung (IFAD - International Fund for Agricultural Development)

IFIs helfen Entwicklungsländern bei der Beschaffung von Kapital und Wissen, um ihren Entwicklungsprozess voranzutreiben. Aufgrund des Länderrisikos erhalten Entwicklungsländer diese Mittel nicht ausreichend von privater Seite.

 

Inhaberaktie

Eine Aktie, die auf keinen bestimmten Namen lautet. Der Eigentümerwechsel erfolgt durch einfache Übergabe. Das Gegenteil davon ist die Namensaktie.

 

Inkasso

Beim Inkasso handelt es sich um den Einzug von Forderungen. Im Wertpapierbereich bedeutet das, dass bei Kupon- und Kapitalzahlungen der Gegenwert der fällig werdenden Wertpapiere bei der jeweiligen Zahlstelle angefordert wird.

 

ISIN (International Securities Identification Number)

Die International Securities Identification Number (ISIN) ist eine zwölfstellige Buchstaben-Zahlen-Kombination, die jedem Finanzinstrument zugeteilt wird. Dadurch wird die eindeutige Identifizierung eines Wertpapiers weltweit möglich. Diese internationale Wertpapierkennnummer wird in Österreich von der OeKB als National Numbering Agency zugeteilt.

Eine ISIN besteht aus einem Ländercode-Präfix (z.B. AT für Österreich), der Basisnummer und der Prüfziffer.

mehr zur ISIN-Vergabe

 

Kapitalertragssteuer

Die Kapitalertragssteuer (KESt) ist eine Form der Einkommensteuer und fällt an für inländische Kapitalerträge, insbesondere aus Aktien und Investmentfonds. In Österreich melden in- und ausländische Investmentfonds die KESt-Beträge an die OeKB.

Die OeKB veröffentlicht KESt-Beträge auf www.profitweb.at

 

Kapitalmaßnahme (Corporate Action)

Kapitalmaßnahme (englisch: Corporate Action) bezeichnet sämtliche Gesellschaftsereignisse. Darunter versteht man obligatorische (z.B. Aktiensplits, Fusionen) und freiwillige  Kapitalmaßnahmen (z.B. Bezugsrechte, Umtäusche), Erträge und Tilgungen sowie die Hauptversammlung.

 

Käuferkredit

Die Bank des Exporteurs vergibt einen Kredit zur Finanzierung des Exportgeschäfts an den Importeur oder dessen Bank. Gegen Vorlage der im Kreditvertrag definierten Dokumente wird der Kredit direkt an den Exporteur ausbezahlt und wird für ihn zum Cash-Geschäft.

 

Kompetitives Gebot

Gebot im Bundesanleihe-Auktionsverfahren, bestehend aus Kurs und Nominale. Der Bieter ist bereit, zum gebotenen Kurs das gebotene Nominale zu erwerben.

Mehr zum kompetitiven Verfahren

 

Konsignationslager

Warenlager des Exporteurs im Ausland

 

Konsultationsverfahren

Die Mitgliedstaaten der Europäischen Union haben sich verpflichtet, bei Geschäften, die mit öffentlicher Unterstützung abgesichert werden, gemeinschaftliche Normen einzuhalten. Abweichungen von diesen Normen müssen im Rahmen des EU-Konsultationsverfahrens den übrigen Mitgliedstaaten und der Kommission gemeldet werden.

mehr zum Konsultationsverfahren

 

Kontrollbank-Refinanzierungsrahmen (KRR)

Rahmen an Refinanzierungsmitteln, der Großunternehmen zur Finanzierung von laufenden Exportgeschäften (Exportforderungen und -aufträge), auf Basis bundesverbürgter Exportwechsel zur Verfügung steht

 

Kupon (Erträgnisschein)

Zins- oder Dividendenschein eines Wertpapiers, der zum Bezug der fälligen Erträge oder der Ausübung sonstiger Rechte (Bezugsrechte) berechtigt.

 

Lagerstelle

Verwahrer von Wertpapieren

 

LEI (Legal Entity Identifier)

Der LEI ist eine internationale Kennung für Unternehmen, um diese im Rahmen ihrer Finanztransaktionen und Meldeverpflichtungen weltweit eindeutig identifizieren zu können - ähnlich einer internationalen Firmenbuch-Nummer.

mehr zum LEI

 

Mantel

Jener Teil des Wertpapiers, in dem das Anteils- bzw. Forderungsrecht verbrieft ist. Ergänzt wird der Mantel durch den Kupon- bzw. die Dividendenscheine.

 

Marktfähige Risiken

Marktfähige Risiken sind wirtschaftliche und politische Risiken von Schuldnern/Garanten in allen EU-Ländern und den OECD-Ländern Australien, Kanada, Island, Japan, Neuseeland, Norwegen, Schweiz und USA mit einer Risikodauer (Produktionszeitraum und Kreditlaufzeit) unter zwei Jahren.

zur Definition der nicht-marktfähigen Risiken

 

Mixed Credit

Ein Finanzierungspaket, welches sich aus einem nicht rückzahlbaren Zuschuss (Grant) des Bundesministeriums für Finanzen und einem schwach konzessionellen Kredit zusammensetzt.

 

Multisourcing-Projekt

Risikoteilung bei Großprojekten durch internationale Zusammenarbeit von Exportversicherern und Finanzierungsinstitutionen

 

Nachweisstichtag

Der Nachweisstichtag ("Record Date") ist das entscheidende Datum für die Ausübung des Stimmrechts eines Aktionärs in der Hauptversammlung. Als Aktionär gilt nur, wer einen Nachweis des Anteilsbesitzes zum Record Date erbracht hat. In Österreich ist der Nachweisstichtag der 10. Tag vor dem Tag der Hauptversammlung.

 

Namensaktie

Eine Aktie, die auf den Namen des Aktienbesitzers lautet. Das Gegenteil davon ist die Inhaberaktie.

 

Nennbetragsaktie

Die Nennbetragsaktie (auch Nennwertaktie) ist eine Form der Aktie, die über einen festen Nennwert einen Anteil am Grundkapital einer Aktiengesellschaft darstellt. Im Gegensatz zu Stückaktien.

 

Netting

Bei Wertpapiergeschäften, die über eine zentrale Gegenpartei abgewickelt werden, werden Liefer- und Zahlungsverpflichtungen kontinuierlich aufgerechnet. Durch die Saldierung der gegenläufigen Forderungen zu einer "Netto-Position", wird die Zahl der abzuwickelnden Wertpapiergeschäfte deutlich reduziert.

 

Nicht-kompetitives Gebot

Gebot im Bundesanleihe-Auktionsverfahren, bei dem sich der Preis nach dem Durchschnittspreis der kompetitiven Zuteilungen richtet. Der Anspruch der einzelnen Auktionsbank richtet sich nach dem gewichteten Durchschnitt der kompetitiven Zuteilungen (in %) der vorangegangenen zwei Auktionen und nach festgelegten Sekundärmarktkriterien.

mehr zum nicht-kompetitiven Verfahren

 

Nicht-marktfähige Risiken

Risiken, die nicht unter die Definition von marktfähigen Risiken fallen, also Risiken mit längerer Risikodauer (von 2 Jahren und mehr) in alle Länder und Risiken mit einer Risikodauer unter 2 Jahren in alle Länder außerhalb der EU und OECD.

 

Nominale

Auf Anleihen angegebener Geldbetrag, der die Basis für die Verzinsung und Höhe der Forderung des Inhabers gegen den Emittenten im Falle der Tilgung darstellt.

Auf Aktien angegebener Geldbetrag der den Betrag definiert, der auf die einzelne Aktie am zerlegten gesamten Grundkapital entfällt.

 

OECD Arrangement on Officially Supported Export Credits

Das Arrangement ist eine Vereinbarung auf Regierungsebene und soll Wettbewerbsverzerrungen infolge staatlicher Unterstützung von Exportkrediten verhindern. Es regelt öffentlich unterstützte Versicherungen, Garantien, direkte Exportkredite oder Refinanzierungen mit Laufzeiten von mindestens zwei Jahren sowie gebundene Hilfskredite. Das Arrangement ist für die Mitgliedsstaaten der EU rechtsverbindlich.

Mehr zum OECD-Arrangement

 

OECD-Länderkategorie

Die OECD teilt Länder für die Versicherung von politischen Risiken bei mittel- und langfristigen Exportkrediten in die Kategorien 0 (niedriges Risiko) bis 7 (hohes Risiko) ein. Nach dieser Risikoeinschätzung richtet sich die Mindestprämie, die für alle Exportkreditagenturen der OECD verbindlich ist.

 

OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen

Die Leitsätze sind Empfehlungen der Regierungen für ein verantwortungsvolles und dem geltenden Recht entsprechendes unternehmerisches Verhalten bei Auslandsaktivitäten. Sie umfassen die Bereiche soziale Verantwortung, Offenlegung von Information, Arbeitsbeziehungen, Bekämpfung der Korruption, Umweltschutz, Verbraucherinteressen, Wissenschaft und Technologie, Wettbewerb und Besteuerung.

zu den OECD-Leitsätzen für multinationale Unternehmen (OECD-Website)

 

OeMAG

Die OeMAG ist die österreichweite Abwicklungsstelle für den geförderten Ökostrom. Zu den Aufgaben der OeMAG zählt die Abnahme des Ökostroms von den Anlagenbetreibern und die tägliche Zuweisung des Ökostroms an die Stromhändler sowie die Verrechnung der Ökostromförderungen.

zur Website der OeMAG

 

OTC

OTC (over-the-counter) ist der außerbörsliche Handel zwischen Kapitalmarktteilnehmern.

 

Pensionskassen

Pensionskassen sind jene Institute, die für Unternehmen Pensionszusagen umsetzen und unter staatlicher Aufsicht dafür sorgen, dass - ergänzend zum allgemeinen Pensionssystem - Zusatzpensionen ausgezahlt werden. Diese Zusatzpension funktioniert nicht nach dem Umlagesystem, sondern wird individuell für jeden Begünstigten angespart (Kapitaldeckungsverfahren). Die Veranlagung erfolgt an den Kapitalmärkten. Dieses Kapital ist vor einem etwaigen Konkurs des Arbeitgebers gesichert.

 

Performance

Im Finanzsektor bezeichnet Performance die Wertentwicklung des veranlagten Vermögens bezogen auf einen bestimmten Zeitraum, gemessen durch eine standardisierte Methode auf Basis einer einheitlichen Formel (Modified Dietz).

 

Prager Club (PC)

Der Prager Club der Berner Union ist ein Netzwerk für neue und sich entwickelnde Exportkredit- und Investitionsversicherungen. Die Mitglieder erfüllen noch nicht die Kriterien für die Mitgliedschaft in der Berner Union.

zur Website des Prager Clubs der Berner Union (auf Englisch)

 

Pre-mixed Credit

Ein Soft Loan-Kredit im Ausmaß von 100 % des zu finanzierenden Projektwertes, mit einem niedrigen, staatlich gestützten Zinssatz, tilgungsfreier Periode und langer Rückzahlungszeit.

 

Promesse für Exportgarantien

Bedingte Zusage auf Erteilung einer Garantie für ein noch in Verhandlung stehendes Geschäft. Die Promesse enthält die grundsätzlichen Konditionen der zukünftigen Garantie. Bei Vertragsabschluss ist die Umwandlung der Promesse in eine Garantie gesichert, wenn die Vertragsbedingungen nicht ungünstiger sind als jene, die in der Promesse zur Kenntnis genommen wurden und auch keine wesentliche Verschlechterung in der Beurteilung des Abnehmerlandes eingetreten ist.

 

Rahmenabkommen

Abkommen über die finanzielle Kooperation mit ausgewählten Soft Loan–Zielländern, welches zwischen der Regierung der Republik Österreich, vertreten durch den Bundesminister für Finanzen, und dem jeweiligen Partnerland abgeschlossen wird. Derartige Rahmenabkommen sind i.d.R. für einen Zeitraum von 2 Jahren gültig.

 

Regelzone APG (Strommarkt)

Unter einer Regelzone versteht man die kleinste Einheit des Verbundsystems, die mit einer Frequenz-Leistungsregelung ausgerüstet und betrieben wird. Die Strommarkt Regelzone APG umfasst ganz Österreich.

 

Regelzone OST (Gasmarkt)

Unter einer Regelzone versteht man die kleinste Einheit des Verbundsystems, die mit einer Frequenz-Leistungsregelung ausgerüstet und betrieben wird. Die Gasmarkt Regelzone OST umfasst alle österreichischen Bundesländer ausgenommen Tirol und Vorarlberg.

 

Revolvierender Rahmenkredit

Bei einer revolvierenden Finanzierung dürfen die Refinanzierungsmittel während der Laufzeit des Vertrages - auch in Teilbeträgen - revolvierend in Anspruch genommen werden. Revolvierend heißt, dass bereits zurückbezahlte Mittel innerhalb des eingeräumten Kreditrahmens immer wieder neu ausgenützt werden können.

 

Sammelurkunde

Die Gesamtemission von Wertpapieren derselben Kategorie wird in einer einzelnen Urkunde verwahrt. Es besteht kein Anspruch auf Einzelurkunden. Sammelurkunden vereinfachen die Verwaltung und Verwahrung.

 

Second Key Test (Availability of Funds - Verfügbarkeit von Mitteln)

Es wird geprüft, ob für das betroffene Projekt von anderen OECD-Ländern eine Finanzierung zu kommerziellen Konditionen zur Verfügung stehen würde. Ist dies nicht der Fall, gilt ein Projekt als soft loan-tauglich. Es ist dies das zweite von zwei Prüfkriterien des Arrangements zur Einschätzung, ob ein Projekt soft loan-tauglich ist oder nicht.

zum First Key Test

 

Settlement (Abwicklung)

Settlement ist die geld- und stückemäßige Erfüllung von Wertpapiergeschäften durch Verbuchung auf dem Wertpapierdepot. Es ist der Akt, bei dem das Depot des Übertragenden und des Erhaltenden belastet bzw. erkannt wird. Settlement erfolgt nach dem Clearing. In der OeKB wird dazu das moderne Echtzeitabwicklungssystem DS.A (Direct Settlement Advanced) verwendet.

 

Soft Loan

Soft Loans (Konzessionelle Kredite) sind Finanzierungen, welche ein Schenkungselement (concessionality level) der öffentlichen Hand von mindestens 35 % aufweisen und die für nachhaltige, wirtschaftlich nicht-tragfähige und von österreichischen Unternehmen realisierte Projekte in Entwicklungsländern zur Verfügung stehen.

zu den Soft Loans über die OeKB

 

Sonderziehungsrechte (SZR)

Sonderziehungsrechte sind ein internationales Zahlungsmittel, das von den Mitgliedern des Internationalen Währungsfonds (IWF) 1969 geschaffen wurde. Bei Bedarf zur Ergänzung bestehender Währungsreserven können SZR den beteiligten Mitgliedsländern in inflationsneutralem Umfang zugeteilt werden. Der Wert der SZR wird durch einen Währungskorb, der eine bestimmte Menge an verschiedenen wichtigen Weltwährungen enthält, bestimmt. SZR werden täglich ermittelt und nicht auf den Devisenmärkten gehandelt.

 

Spillover-Effekt

Spillover-Effekte (Ausstrahlungseffekte) beschreiben positive oder negative Auswirkungen eines absatz-, unternehmens- oder wirtschaftspolitischen Instrumentes über den vorgegebenen Zielbereich hinaus.

 

Spotmarkt

Am Spotmarkt (auch Kassamarkt) treffen Angebot und Nachfrage von Spot- bzw. Kassamarktgeschäften aufeinander. Eine gegenseitige Erfüllungsfrist von bis zu drei Börsentagen ist üblich. Alles darüber hinaus wird dem Terminmarkt zugerechnet.

 

Stamm- und Termindaten

Stammdaten sind statische Wertpapier-Basisdaten wie z.B. der Emittentenname oder die Wertpapierbezeichnung. Termindaten sind dynamische Wertpapierdaten wie z.B. das Umtauschverhältnis oder ein variabler Zinssatz.

 

Starting point

Beginn; z.B.: Beginn der Kreditlaufzeit (starting point of credit)

 

Stock-Umschuldung

Neuregelung des gesamten Schuldenstandes

 

STP-Rate

Die Straight-Through-Processing-Rate (STP-Rate) besagt, wieviel Prozent der Transaktionen in einem Prozess vollautomatisch verarbeitet werden können. Eine Erhöhung der STP-Rate führt zu einer verbesserten Effizienz, da sich manuelle Prozessschritte verringern.

 

Strip-Programm

Festgelegtes Verfahren, bei welchem die Zinsscheine (Kupons) vom Wertpapiermantel (Nominalwert) einer Anleihe getrennt werden. Anschließend können der Mantel und die einzelnen Zinsscheine als Zerobonds (Nullkuponanleihen) gehandelt werden.

 

Stückaktie

Die Stückaktie (auch Nicht-Nennwertaktie) ist eine Form der Aktie, die nennwertlos ist. Im Gegensatz zu Nennbetragsaktien.

 

Sustainable lending

"Nachhaltige Kreditvergabe" - die Vergabe von öffentlich unterstützten Exportkrediten soll verantwortungsbewusst erfolgen und zur nachhaltigen sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung des Abnehmerlandes beitragen. Zur Stärkung dieses Grundgedankens hat die Exportkreditgruppe Prinzipien und Leitsätze für die Vergabe von öffentlich unterstützten Exportkrediten an öffentliche Abnehmer in Ländern mit niedrigem Einkommen beschlossen.

 

SWIFT

Die Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication (SWIFT) ist eine Genossenschaft, die strukturierte Nachrichtentypen zum Austausch von Finanzinformationen entwickelt und standardisieren lässt. SWIFT betreibt seit 1973 auch das Telekommunikationsnetz, über das die Finanznachrichten verschlüsselt ausgetauscht werden. zur Website der SWIFT

 

Tender award

Zuschlag aufgrund einer Ausschreibung, z.B. bei Soft Loan-Finanzierungen

 

Terminmarkt

Am Terminmarkt treffen Angebot und Nachfrage von Termingeschäften aufeinander. Abgeschlossene Geschäfte sind in einem fest vereinbarten Zeitraum, der mindestens drei Handelstage nach dem Geschäftsabschluss liegen muss, durch die Vertragspartner zu erfüllen. Geschäfte mit kürzerer Erfüllungsfrist werden dem Kassa- oder Spotmarkt zugerechnet.

 

TXT

Eine Datei wird dann als Textdatei (.TXT) bezeichnet, wenn deren Inhalt aus einer sequentiellen Folge von darstellbaren Zeichen besteht, die durch Steuerzeichen wie Zeilen- und Seitenwechsel untergliedert sein können. Weitere gängige Formate: CSV, XML.

 

Überbetriebliche Pensionskassen

Pensionskassen, die für Mitarbeiter unterschiedlicher Unternehmen Veranlagungs- und Risikogemeinschaften einrichten.

 

Up-front

"im Voraus" - Zahlungsart für Garantieentgelte, bei der das Entgelt zur Gänze bei Ausstellung der Garantie bezahlt wird.

 

Veranlagungs- und Risikogemeinschaften (VRG)

Verwaltungseinheit in der Pensionskasse, in der die Pensionskonten der Anwartschafts- und Leistungsberechtigten geführt werden. Jeder Pensionskassenvertrag wird entsprechend seiner vertraglichen Eckpunkte in eine bestimmte VRG eingegliedert. Alle Pensionskassenverträge und daher das Geld aller Anwartschafts- und Leistungsberechtigten werden in einer VRG nach einer einheitlichen Veranlagungsstrategie mit gemeinsamen Veranlagungschancen und -risken veranlagt.

 

Vergünstigungsgrad / Concessionality level

Messgröße bei Soft Loans, wie stark die Vergünstigungen für den Kreditnehmer verglichen mit den marktüblichen Finanzierungsbedingungen ist

 

Volatilität

Mit dem Begriff Volatilität bezeichnet man die Schwankungsbreite einer Kursentwicklung. Man versteht darunter eine Risikokennzahl, die Aufschluss darüber gibt, mit welcher Intensität eine Geldanlage in einem bestimmten Zeitraum schwankt.

Bei Pensionskassen wird die Volatilität erst ab Erreichen von 36 Beobachtungsmonaten dargestellt.

 

Wertpapiere

Urkunden, in denen private Rechte an Vermögen verbrieft sind. Diese Rechte sind an das Papier gebunden, d.h. zu ihrer Geltendmachung ist der Besitz der Urkunde erforderlich.

 

Wertpapiersammelbank

Eine Wertpapiersammelbank (auch Zentralverwahrer, englisch: Central Securities Depository) übernimmt die Sammelverwahrung von Wertpapieren, die von Kreditinstituten hinterlegt werden und über die mit Anweisung verfügt werden kann (Girosammelverwahrung). In Österreich übernimmt die OeKB CSD GmbH diese Aufgaben.

zur Website der OeKB CSD GmbH

 

XML

XML ist die Abkürzung für Extensible Markup Language. Diese ist ein standardisiertes Format, das der Darstellung hierarchisch strukturierter Daten als XML-Schema (XSD) dient. Weitere gängige Formate: TXT, CSV

 

Zahlstelle

Zahlstellen sind Banken, die alle laufenden Transaktionen eines physischen Wertpapiers, beispielsweise die Einlösung fälliger Dividenden- und Zinskupons, abwickeln.

 

Zentralverwahrer

siehe Wertpapiersammelbank

 

Zinskupon (Zinsschein)

Abschnitt eines Wertpapieres, der zur Einlösung eines Zinses berechtigt.

 

Zwischensammelurkunde

Ein Wertpapier, das vertretbare Wertpapiere derselben Kategorie nach deren Bedingungen vorübergehend vertritt. Es besteht ein Anspruch auf Einzelurkunden. Zwischensammelurkunden vereinfachen die Verwaltung und Verwahrung.