Die EmpCo-Richtlinie setzt strengere Maßstäbe für Umweltaussagen und verschärft die Anforderungen an Nachhaltigkeitssiegel. Unternehmen müssen Nachhaltigkeitsversprechen künftig transparent, objektiv und nachvollziehbar belegen, um Greenwashing-Risiken zu vermeiden. Die Expertinnen und Experten des Terra Institute unterstützen Unternehmen dabei, Greenwashing-Risiken zu minimieren und ihre ESG-Kommunikation belastbar zu gestalten.

Verschärfte Anforderungen

Die neue EmpCo-Richtlinie verschärft die Anforderungen an Umweltaussagen und Nachhaltigkeitssiegel maßgeblich, um „Greenwashing“ effektiv zu bekämpfen und Verbraucherinnen und Verbraucher vor irreführenden Informationen zu schützen. Österreichische Unternehmen müssen nun sicherstellen, dass sämtliche Nachhaltigkeitsversprechen durch klare, objektive und überprüfbare Nachweise gestützt werden, wobei insbesondere allgemeine Aussagen ohne belegbare Spitzenleistung untersagt sind. Dies zwingt Unternehmen dazu, ihre gesamte Kommunikation – von der Produktverpackung bis hin zu digitalen Marketingkampagnen – einer kritischen Prüfung auf Konformität mit den neuen Vorgaben des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) zu unterziehen.


Unternehmen müssen ihre gesamte Kommunikation – von der Produktverpackung bis zu digitalen Marketingkampagnen – kritisch auf Konformität mit den neuen UWG-Vorgaben prüfen.
Margit Holzhammer
Beraterin und Prokuristin Terra Institute
Margit Holzhammer, Beraterin und Prokuristin Terra Institute

Besonders kritisch ist dabei der zeitliche Anwendungsbereich:
Die neuen Bestimmungen betreffen ausnahmslos jede Kommunikation, die ab dem 27. September 2026 öffentlich zugänglich ist. Unternehmen müssen daher sicherstellen, dass auch bestehende Werbematerialien, Online-Auftritte oder Produktbeschreibungen, die über dieses Datum hinaus abrufbar bleiben, den neuen Transparenz- und Nachweispflichten entsprechen.

Das Terra Institute empfiehlt daher eine proaktive Überprüfung des gesamten Kommunikationsportfolios, um das Risiko von Abmahnungen oder rechtlichen Konsequenzen zu minimieren.

Der OeKB > ESG Data Hub liefert die stabile Datenbasis

In diesem Kontext erweist sich die Verwendung validierter ESG-Daten, wie sie über den OeKB > ESG Data Hub erhoben werden, als äußerst wertvoll. Diese Daten schaffen eine verlässliche und effiziente Grundlage, um regulatorische Berichtspflichten zu erfüllen und gleichzeitig eine rechtssichere sowie transparente Kommunikation mit Verbraucherinnen und Verbrauchern sicherzustellen.

Durch die Nutzung dieser zentralen Datenquelle können Unternehmen sicherstellen, dass ihre Umweltaussagen stets auf einem soliden, überprüfbaren Fundament stehen, was den administrativen Aufwand reduziert und gleichzeitig das Vertrauen der Konsumentinnen und Konsumenten nachhaltig stärkt.

Kontakt

Terra Institute

Margit Holzhammer

Prokuristin
T: +436649659969
E: m.holzhammer@terra-institute.eu
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