28.09.2026

Mit Soft Loans unterstützt Österreich Projekte in Ländern mit großem Investitionsbedarf und begrenzter Wirtschaftskraft. Kürzlich wurde Namibia in die Liste der Soft Loan-tauglichen Empfängerländer aufgenommen.

Namibia: Attraktive Wachstumsperspektive trotz struktureller Herausforderungen

Namibia steht vor erheblichen strukturellen Herausforderungen, darunter hohe Arbeitslosigkeit, große Einkommensungleichheit und Defizite im Bildungsbereich. Gleichzeitig bietet das Land jedoch langfristig interessante Wachstumsperspektiven, etwa durch seine Rohstoffvorkommen und zahlreiche Energieprojekte.

Das Bundesministerium für Finanzen (BMF) hat Namibia kürzlich in die Liste der Soft Loan-tauglichen Länder aufgenommen. Welche Länder in Österreich als Soft Loan-fähig eingestuft sind, hängt neben den Bestimmungen des OECD-Arrangements von den Schwerpunkten der österreichischen Soft Loan-Politik ab.

Eine Gesamtübersicht aller derzeit möglichen Soft Loan-Empfängerländer finden Sie unter: Konzessionelle Finanzierung (Soft Loan).

Konzessionelle Finanzierung (Soft Loans)

Neue und weniger entwickelte Märkte bieten österreichischen Unternehmen attraktive Geschäftschancen. Um den Markteintritt zu erleichtern, bietet die OeKB gemeinsam mit dem BMF im Rahmen des Exportfinanzierungsverfahrens sogenannte Soft Loans an.

Diese Entwicklungshilfekredite ermöglichen besonders günstige Finanzierungskonditionen und verbinden zwei Ziele: österreichische Exporte zu unterstützen und gleichzeitig die nachhaltige Entwicklung in den Zielländern voranzutreiben.

Soft Loans kommen für Projekte mit hoher entwicklungspolitischer Relevanz zum Einsatz, insbesondere in Bereichen wie Infrastruktur, Gesundheit, Bildung und Umwelt.

Mehr Informationen zu Soft Loans finden Sie hier: