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29.01.2021

Die Europäische Kommission hat das „Temporary Framework“, das die Grundlage für die verschiedenen COVID-Hilfsmaßnahmen bildet, bis 31. Dezember 2021 verlängert. Marktfähige Risiken können somit weiterhin über die OeKB abgesichert werden. 

OeKB darf weiterhin "marktfähige" Risiken absichern

Im Frühjahr 2020 hat die EU-Kommission bisher als "marktfähig" geltende Exportkredit-Risiken vorübergehend zu "nicht-marktfähigen" Risiken erklärt. Somit können diese Risiken derzeit auch von staatlichen oder staatlich unterstützten Exportkreditagenturen gedeckt werden.

Als "marktfähig" gelten kurzfristig zahlbare Geschäfte (unter 2 Jahren) mit Vertragspartnern in der EU und in ausgewählten weiteren OECD-Ländern: Australien, Island, Japan, Kanada, Neuseeland, Norwegen, die Schweiz, die USA sowie das Vereinigte Königreich.

Die erweiterten Deckungsmöglichkeiten waren zunächst bis zum 31. Dezember 2020 befristet und wurden bereits einmal bis 30. Juni 2021 verlängert. Kürzlich hat die EU-Kommission bekannt gegeben, dass die Regelung erneut verlängert wird und nun bis 31. Dezember 2021 gilt. 

ZUR PRESSEMITTEILUNG DER EU-KOMMISSION

Absicherung kurzfristiger Kreditrisiken in EU- und OECD-Ländern

Für österreichische Exportunternehmen bedeutet das, dass sie vorläufig bis Ende Dezember 2021 Geschäfte mit ihren Kunden auch in EU-Ländern und ausgewählten OECD-Ländern mit einer Exportgarantie für direkte Lieferungen und Leistungen über die OeKB absichern können.

Das gilt sowohl für kurzfristig zahlbare (unter 2 Jahren) Einzelgeschäfte als auch für sich wiederholende Geschäfte. Bei Letzteren werden alle Lieferungen innerhalb eines bestimmten Zeitraumes in die Absicherung miteinbezogen und mit einem sogenannten Saldorahmen dargestellt.