Als Unternehmen mit einem Integrierten Geschäftsbericht nach GRI G4 (Global Reporting Initiative) definieren wir in einer Wesentlichkeitsanalyse, welche Themenbereiche für unsere Geschäftstätigkeit wesentlich sind und welche Auswirkungen unsere Aktivitäten auf die Gesellschaft haben können.

Wesentliche Themen im Mittelpunkt

Die Wesentlichkeitsanalyse wurde 2016 deutlich überarbeitet. Darin sind die bevorstehenden Änderungen der regulatorischen Rahmenbedingungen berücksichtigt, die sich durch das Nachhaltigkeits- und Diversitätsverbesserungsgesetz (NaDiVeg), der neuen GRI-Standards und der EN ISO 14001:2015 ergeben. So wurden die Aspekte der Auswirkungen auf die Gesellschaft unter Risikogesichtspunkten deutlich stärker bewertet.

Bei der Wesentlichkeitsanalyse steht das Kerngeschäft klar im Vordergrund der Betrachtung. Die tägliche Motivation, an einer Verbesserung der Umweltleistung zu arbeiten, wird für Mitarbeitende der OeKB am schnellsten in der Betriebsökologie sichtbar. Daher ist die Betriebsökologie ebenfalls wesentlicher Teil des Integrierten Berichts und Teil der Wesentlichkeitsmatrix, wie auch von EMAS gefordert.

Gesellschaftliche Verantwortung im Kerngeschäft

Die Projekte der OeKB und ihrer Tochtergesellschaften tragen nicht nur nachhaltig zum gesamtwirtschaftlichen Erfolg bei, sondern beziehen auch Umwelt- und soziale Aspekte in ihre Prüfungen ein.

OeEB schlägt Brücke zur Entwicklungszusammenarbeit

Die Projekte der Oesterreichischen Entwicklungsbank (OeEB) verbinden kommerzielle Finanzierungen mit Anliegen der Entwicklungszusammenarbeit.

Nachhaltiges Wirtschaften beim Exportfonds

Der Exportfonds, der KMUs durch Exportfinanzierungen unterstützt, versteht nachhaltiges Wirtschaften als Frage der unternehmerischen Vernunft, weil sowohl die Unternehmen als auch deren Stakeholder von den vielfältigen Vorteilen profitieren.

OEKB CSD: Vorausschauend wirtschaften – verantwortungsvoll handeln

Vorausschauend wirtschaften – verantwortungsvoll handeln, ist das Motto der Nachhaltigkeitsstrategie der OeKB CSD, der Wertpapiertochter der OeKB. Jede Geschäftstätigkeit hat Auswirkungen auf Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft – positive wie negative. Sich dessen bewusst zu sein, ist für die OeKB CSD Grundlage dafür, die Verantwortung auch zu übernehmen.

Österreichisches Umwelt- und Sozialprüfverfahren

Basis des OeKB Umwelt- und Sozialprüfverfahrens ist die „Recommendation of the Council on Common Approaches for Officially Supported Export Credits and Environmental and Social Due Diligence“ (The “Common Approaches”) sowie die Nachhaltigkeitspolicy des Ausfuhrförderungsverfahrens.

OECD Richtlinien als Rahmenwerk

Aufgrund nationaler und internationaler Regelungen muss die OeKB Projekte auf umwelt- und sozialrelevante Kriterien überprüfen.

Die OECD-Länder haben sich im Rahmen der „Common Approaches“ verpflichtet, Umwelt- und Sozialauswirkungen bei öffentlich geförderten Exportkrediten zu berücksichtigen. Dazu zählen neben den Umweltauswirkungen auch projektbezogene Menschenrechtsthemen wie der Schutz von Kulturgütern, unfreiwillige Umsiedlungen, Auswirkungen auf indigene Völker sowie Zwangs- und Kinderarbeit.

Die OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen werden den Exporteuren über die Antragsformulare zu Haftungen nahegebracht.

Korruptionsbekämpfung

Durch „Recommendation on Bribery“ der OECD ergeht die Aufforderung an die Exportkreditversicherungsagenturen, Bestechung ausländischer Amtsträger bei Exportgeschäften durch zusätzliche Maßnahmen wirksam zu bekämpfen. Die OECD will den Bewusstseinsbildungsprozess zur Bekämpfung der Korruption weiter stärken. In diesem Zusammenhang sollen die Exportunternehmen interne Managementkontrollsysteme implementieren, um Bestechungsfällen effektiv vorzubeugen.

Verpflichtung zum „Code of Conduct“

Im internen Management hilft ein „Code of Conduct“ zu einer einheitlichen Vorgehensweise und zu Bewusstsein für sauberes, klares Handeln Kunden, Lieferanten und anderen Stakeholdern gegenüber.

Menschenrechtspolitik

Im Zuge der intensiven Auseinandersetzung mit der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ haben wir in der OeKB Gruppe beleuchtet, welche Relevanz diese seit mehr als 60 Jahren geltenden Rechte für unsere Geschäftsfelder haben, und wie wir diese in der Unternehmenspraxis leben können.

Dialog und Vernetzung

Transparente Kommunikation sowie ein offener Dialog sind Schlüsselfaktoren, um rechtzeitig Konflikte zwischen den Interessen einzelner Stakeholdergruppen aufzeigen zu können. Unterschiedliche Standpunkte sprechen wir offen an, um sie in einer fairen Diskussion zu klären. Wir sind bestrebt, unsere Kontakte zu nützen, um gemeinsam Projekte, die der Gesellschaft nützen, zu initiieren und umzusetzen.

Deutsch

Dialoge im Fokus

In der OeKB Gruppe arbeiten wir an einer Reihe von Themen, bei denen uns unsere Partner und Stakeholder unterstützen. In der Vergangenheit haben wir Projekte zu „Fair IT“ und „Antikorruption“ angestoßen und begleitet. Aktuell stellen wir folgende Projekte und Dialoge in den Mittelpunkt.

„Schöne digitale Welt“

Im Projekt „Schöne digitale Welt“ reflektieren wir die Rahmenbedingungen der Digitalisierung und werfen einen Blick in die Zukunft. An dieser Aufgabe arbeiten wir gemeinsam mit dem Club of Rome – Austrian Chapter und SERI Nachhaltigkeitsforschungs und -kommunikations GmbH.

Impact Investment

Die OeKB unterstützt seit 2013 den „CEE Impact Day“, eine Veranstaltung, die junge, innovative Unternehmen aus Österreich und dem CEE-Raum mit potenziellen Investoren in Kontakt bringt. Voraussetzung für die Teilnahme ist eine Produktidee mit nachhaltigem und/oder sozialem Hintergrund.

Mitgliedschaft bei respACT

Die Mitgliedschaft bei respACT, der Koordinierungsstelle des „Global Compact“-Netzwerks in Österreich ermöglich uns einen intensiven Austausch zur Umsetzung der „Sustainable Development Goals“ (SDG) ¬ 17 Ziele der nachhaltigen Entwicklung, definiert von den Vereinten Nationen und seit Anfang 2016 in Kraft. Über die Mitgliedschaft bei respACT arbeiten wir im Steering-Comittee von „Global Compact Österreich“ mit.

Betriebsökologisches und soziales Benchmarking

Über Darstellung und Aussagekraft von Umwelt- und Sozialkennzahlen diskutieren wir regelmäßig in Arbeitskreisen, die von der ÖGUT (Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik) organisiert werden.

Unsere Maßstäbe für Nachhaltigkeit

Logo von Global Compact

Die Services der OeKB Gruppe sollen österreichischen Unternehmen weltweit mehr Geschäft ermöglichen und den Standort Österreich stärken. Daher engagiert sich die OeKB als „Corporate Citizen“ und nimmt ihre gesellschaftliche Verantwortung als Mitglied des „Global Compact“ und des Steering-Committees des österreichischen Netzwerkes dieser Initiative der „Vereinten Nationen“ wahr.

Der Integrierte Bericht der OeKB Gruppe gilt auch als Fortschrittsbericht für den „UN Global Compact“ und entspricht den hohen Anforderungen GRI G4 ‚Advanced Level‘.
 

Das Logo von EMAS

EMAS wurde 1993 von der „Europäischen Kommission“ ins Leben gerufen, um zu dokumentieren, dass eine Steigerung der Umweltleistung auch zu einer verbesserten Wettbewerbsfähigkeit führt. Das Nachhaltigkeitsmanagement der OeKB Gruppe entspricht den Anforderungen nach EMAS und ISO 14001 sowie den Guidelines der Global Reporting Initiative (GRI).

Logo berufundfamilie quadratisch/klein

Mit der Einführung des Audits „berufundfamilie” haben hat die OeKB Gruppe alle Projektziele in das Programm für Nachhaltigkeit übernommen. Dies wird auch während der laufenden Weiterentwicklung des Audits fortgeführt, um parallele Strukturen und einen damit verbundenen Mehraufwand zu vermeiden