This is where we inform you about projects, in Categories A and B, that may have a negative impact on the environment and society, and for which we have issued a final commitment. These projects are valued at € 10 million or more with a repayment term of two years or longer.

Published Projects

2019

Exporteur

Primetals Austria GmbH

Name of the project

Lázaro Cárdenas Hot Strip Mill Complex

Classification

B

Location / Country

Mexiko

Project description

Turnkey erection of hot strip mill complex at existing steel plant

Basis for classification

Information (Environmental and Social Questionnaire) provided by buyer and exporter, own research

Standards

Relevant local and international standards

Available information (i.e. ESIA, project website)

ArcelorMittal website | ArcelorMittal Website Mexio

Contact

projektanalysen@oekb.at

2018

Exporteur

Voith Hydro GmbH & Co KG

Name of the project

Hydro power plant Vorotan Cascade

Classification

B

Location / Country

Vorotan / Armenien

Project description

Electro-mechanical equipment for the modernization of the hydro power plant Vorotan Cascade

Basis for classification

Information by the exporter (environmental and social questionnaire), environmental and social review summary, IFC, own research

Standards

Relevant local and international standards

Available information (i.e. ESIA, project website)

-

Contact

projektanalysen@oekb.at

Exporter

VAMED Engineering GmbH

Name of the project

Hospitals and 1 polyclinic in 5 districts

Classification

B

Location / Country

Somanya, Tolon, Swala, Buipe, Wheta, Bamboi / Ghana

Project description

Construction of 5 districts / general hospitals and 1 polyclinic

Basis for classification

Information by the exporter (environmental and social questionnaire), own reseach

Standards

Relevant local and international standards

Available information (i.e. ESIA, project website)

-

Contact

projektanalysen@oekb.at

Exporter

SMS group Process Technologies GmbH

Name of the project

Tatmetal

Classification

B

Location / Country

Eregli Organized Industrial Zone / Turkey

Project description

Design and delivery of a Continuous Pickling Line and an Acid Regeneration Plant

Basis for classification

Information (Environmental and Social Questionnaire) provided by buyer and exporter, own research

Standards

relevant local and international standards

Available information (i.e. ESIA, project website)

http://www.tatmetal.com.tr/home
Exporter

M-U-T Maschinen – Umwelttechnik – Transportanlagen Gesellschaft M.B.H.

Name of the project

Replacing of Transmission and Distribution Mains from Orugodawatta to Kaduwela Project

Classification

B

Location / Country

Along the road from Orugodawatta via Ambathale to Kaduwela; Colombo, Sri Lanka

Project description

Delivery and laying of pipes, valves, equipment, engineering and supervision of the construction for the modernization of the supply net for drinking water

Basis for classification

Information (Environmental and Social Questionnaire) provided by exporter, own research

Standards

relevant local and international standards

Available information (i.e. ESIA, project website)

-

Exporter

KNAPP AG

Name of the project

Fulfillment Centre

Classification

B

Location / Country

East Midlands / United Kingdom

Project description

Design, manufacture and supply of a new automated fulfillment centre located in the Logistics Park East Midlands Gateway

Basis for classification

Environmental Impact Assessment, information (Environmental and Social Questionnaire) provided by buyer and exporter, own research

Standards

relevant local and international standards

Available information (i.e. ESIA, project website)

Environmental Statement: https://infrastructure.planninginspectorate.gov.uk/projects/east-midlands/east-midlands-gateway-rail-freight-interchange/

2017

Projects up to 2017 are available in German only.

Projekt-Kategorie

B

Warenart/Projekt

Elektrostahlbasierte Produktionseinrichtungen für die Herstellung von Langprodukten

Garantienehmer

Primetals Technologies Austria GmbH

Zielland

Bangladesch

Kreditlaufzeit

10 Jahre

Datum

24. Mai 2017

Bangladesch –Elektrostahlbasierte Produktionseinrichtungen für die Herstellung von Langprodukten

Primetals Technologies Austria GmbH hat mit GPH Ispat Ltd., Chittagong/Bangladesch einen Liefervertrag für ein neues Elektrostahlwerk abgeschlossen.

Vertragspartner und Finanzierung

Die GPH Gruppe wurde1987 als Familienbetrieb gegründet, die Aktivitäten umfassen Handel mit Baumaterial, Zement- und Stahlproduktion. Die Firmen der Gruppe notieren teilweise an den Börsen Dhaka und Chittagong, große Teile sind nach wie vor im Eigentum der Familie. Die Finanzierung des Projektes erfolgt aus einem gebundenen Finanzkredit an ein Bankenkonsortium in Bangladesch unter Führung der United Commercial Bank Ltd, Dhaka, das diesen Kredit an GPH Ispat Ltd. weitergibt.

Standort und Kapazität

Im Rahmen dieses Projektes wird der bestehende Stahlwerks-Standort der GPH Ispat Ltd. modernisiert und erweitert. Es erfolgen eine Erhöhung der Kapazität sowie Verbesserungen hinsichtlich Effizienz, Produktpalette und Flexibilität der Produktion.

Umwelt

Die von Primetals Technologies gelieferten Anlagenkomponenten entsprechen dem derzeitigen Stand der Technik, die Einhaltung gängiger internationaler Standards (IFC) wird berücksichtigt. Durch die Stahlproduktion im Land kann eine wesentliche Importsubstitution bei Stahl erreicht werden. Das Projekt wird einen positiven Beitrag zur Entwicklung des Wirtschaftsstandortes leisten und Arbeitsplätze sichern bzw. schaffen. In den Medien finden sich mehrere Meldungen zu Kunde und Projekt, die das soziale Engagement von GPH Ispat und die wirtschaftliche Bedeutung der Standorterweiterung für die Region hervorheben

Projekt-Kategorie

B

Warenart/Projekt

Tangshan - Continuous Galvanizing Lines

Garantienehmer

Primetals Technologies Austria GmbH

Zielland

China

Kreditlaufzeit

10 Jahre

Datum

25. Jänner 2017

China – Zwei kontinuierliche Verzinkungsanlagen

Primetals Technologies Austria GmbH hat im Rahmen des „Life Cycle Partnerships“ einen weiteren Liefervertrag mit dem chinesischen Stahlerzeuger Tangshan Iron & Steel / Hebei-Group abgeschlossen. Primetals Technologies Linz tritt dabei als Konsortialführer in einem Konsortium mit Unternehmen der Primetals-Gruppe und anderen Lieferanten aus Deutschland und Frankreich auf.

Vertragspartner und Finanzierung

Tangshan Iron & Steel Group Co. Ltd gehört zur HEBEI Iron & Steel Group, welche mit einer Jahresproduktion von rd. 48 Mio. Tonnen (2015) der größte Stahlerzeuger Chinas ist. Die Finanzierung des Projektes erfolgt aus einem gebundenen Finanzkredit eines Bankenkonsortiums bestehend aus der Raiffeisen Bank International und der Société Générale.

Lieferumfang, Standort und Soziales

Es werden zwei weitere kontinuierliche Verzinkungslinien geliefert, mit denen hochfeste beschichtete Bleche v. a. für die Automobilindustrie hergestellt werden. Diese neuen Galvanisierungslinien werden in dem bestehenden Walzwerk errichtet, das im Industriegebiet der Stadt Tangshan (ca. 150 km östlich von Peking) liegt. Es waren keine Umsiedlungen oder Enteignungen notwendig.

Umwelt

Die Auswirkungen auf die Umwelt wie Emissionen, Abwässer und Abfälle wurden in einem umfangreichen Environmental Impact Report untersucht und befinden sich zum überwiegenden Teil innerhalb der von IFC empfohlenen Richtwerte. Im Rahmen der Erweiterung des Werks werden auch eine halbautomatische Verpackungsanlage, Abfalllagerstätten und eine zusätzliche Abwasserreinigung errichtet.

2016

 

Projekt-Kategorie

A

Warenart/Projekt WKW Lauca
Garantienehmer Andritz Hydro GmbH
Zielland Angola
Kreditlaufzeit 12 Jahre
Datum 31. Dezember 2016

Angola – Lieferung elektromechanischer Ausrüstung für das WKW Lauca

ANDRITZ HYDRO GmbH hat vom Konsortium Construtora Norberto Odebrecht S.A. und Odebrecht Angola, Luanda einen Auftrag für die Lieferung und Installation des elektromechanischen Equipments für das Wasserkraftwerk Lauca erhalten.

Vertragspartner und Projektsponsor

Odebrecht Angola - eine Tochtergesellschaft der brasilianischen Baufirma Odebrecht – ist als EPC-Kontraktor für die Bauarbeiten und den elektromechanischen Teil zuständig. Projektsponsor ist das Kwanza Environmental Development Office, eine rechtlich selbständige Untereinheit des Energieministeriums.

Projektstandort, Lieferumfang und Kapazität

Das neue Wasserkraftwerk wird am Mittellauf des Flusses Kwanza, zwischen den bestehenden Kraftwerken Capanda und Cambambe, errichtet. Nach Fertigstellung soll es das größte Kraftwerk Angolas sein und mehrere Millionen Personen mit Strom versorgen. ANDRITZ HYDRO ist für die Lieferung der Generatoreinheiten inkl. Transformatoren, der Supervisions- und Kontrollsysteme, des Sicherheits- und Zugangssystems sowie zusätzlicher Ausrüstung verantwortlich. Mit sechs Francis-Turbinen und einer kleineren Turbine für die Ausnutzung des ökologischen Restflusses soll bei einer Kapazität von 2.070 MW pro Jahr 8.600 GWh an erneuerbarer Energie produziert werden.

Finanzierung

Die Finanzierung des Projektes erfolgt aus ECA-gedeckten Krediten und Eigenmitteln des angolanischen Finanzministeriums.

Umwelt

Das Projektgebiet liegt nicht in einem oder nahe eines Naturschutzgebietes oder eines international anerkannten Schutzgebietes. Durch den 132 m hohen Damm und das 188 km² große Reservoir werden Umsiedlungen von drei kleinen Dörfern (insgesamt 254 Personen) notwendig. Von Seiten der lokalen Bevölkerung oder von Umwelt- oder Menschenrechtsorganisationen sind keine Bedenken gegen das Projekt bekannt. Es werden auch verschiedene soziale Projekte durchgeführt. Ziel dieser Projekte ist es die Region zu entwickeln und die Lebensbedingungen für die lokale Bevölkerung zu verbessern. Es wurde ein Environmental Social Action Plan (ESAP) von einem internationalen Konsulenten erarbeitet, welcher eine Reihe von Maßnahmen enthält, um das Projekt im Einklang mit den World Bank Safeguard Policies und den IFC Performance Standards abzuwickeln.

Projekt-Kategorie  A
Warenart/Projekt Tangshan - High Strength Automobile Plate Technical Renovation Project
Garantienehmer Primetals Technologies Austria GmbH
Zielland China
Kreditlaufzeit 10 Jahre
Datum 12. Juli 2016

China – Modernisierung von Stahlproduktionsanlagen

Primetals Technologies Austria GmbH hat im Rahmen eines „Life Cycle Partnerships“ mit dem chinesischen Stahlerzeuger Tangshan Iron & Steel Group Co. Ltd. mehrere Lieferverträge zur Modernisierung des Stahlwerkes am Standort Tangshan abgeschlossen.

Vertragspartner

Tangshan Iron & Steel Group Co. Ltd wurde 1943 gegründet und gehört zur HEBEI Iron & Steel Group. Co.Ltd. (HBIS). Das Unternehmen steht im Staatseigentum und ist einer der größten Stahlhersteller in China. Mit einer Jahreskapazität von 15 Mio. Tonnen Stahl werden Bleche, Stabstahl, Walzdraht und Profile hergestellt und weiter verarbeitet. Primetals steht mit den Firmen der HEBEI-Gruppe seit 1996 in Geschäftsverbindung.

Standort

Das neue Walzwerk liegt in der Stadt Tangshan, ca. 150 km östlich von Peking, in einem bestehenden Industriegebiet. Das Grundstück, welches zuvor als Ackerland genutzt wurde, befindet sich nicht in der Nähe von kulturellen Stätten.

Lieferumfang und Kapazität

Zum Lieferumfang zählen ein Tandem-Kaltwalzwerk mit einer Beizanlage, einer Galvanisierungslinie und einer Bandglühanlage sowie weitere Komponenten für die Modernisierung der Tangshan Werke. Das Werk ist für die Erzeugung von 1,6 Mio. Tonnen hochfester, qualitativ hochwertiger Stahlbleche für die chinesische Autoindustrie ausgelegt.

Finanzierung

Die Finanzierung des Projektes erfolgt aus einem gebundenen Finanzkredit eines Bankenkonsortiums bestehend aus der Raiffeisen Bank International und der Société Générale.

Umwelt

Die Auswirkungen auf die Umwelt wie Emissionen, Abwässer und Abfälle wurden in einem umfangreichen Environmental Impact Report untersucht. Um die jeweiligen Emissionen zu reduzieren, werden Sackfilter für Staub, Waschtürme für alkalische Nebel, Ölabscheider etc. eingesetzt. Die Mengen an emittierten Partikeln liegen unter den Grenzwerten der EHS Guidelines for Integrated Steel Mills. Die Abwässer werden in separaten Anlagen intern aufbereitet und danach der Tangshan Dongjiao Kläranlage zugeführt. Anfallende Abfälle wie Eisenoxidpulver oder Metallabfall werden weiterverkauft bzw. im eigenen Stahlwerk wiedereingeschmolzen. Von Landenteignungen waren rund 600 Personen betroffen, jedoch waren keine Umsiedlungen notwendig.

 

Projekt-Kategorie A
Warenart/Projekt Elektromechanische Ausrüstung (Turbinen und Generatoren) für das Wasserkraftwerk KARGI
Garantienehmer Andritz Hydro GmbH
Zielland Türkei
Kreditlaufzeit 14 Jahre
Datum 10. Mai 2016

Türkei – Lieferung elektromechanischer Ausrüstung für das Wasserkraftwerk KARGI

ANDRITZ HYDRO GmbH hat mit dem türkischen Vertragspartner Kargi Enerji Üretim ve Ticaret A.S. einen Vertrag für die Planung, Lieferung, Installation, Montage und Inbetriebsetzung von Turbinen, Generatoren und der elektrischen Steuerung für das Wasserkraftwerk KARGI abgeschlossen.

Vertragspartner

Die Projektgesellschaft Kargi Enerji Üretim ve Ticaret A.S. - eine Special Purpose Company - steht zu 99,99 % im Eigentum der LIMAK Insaat ve Ticaret A.S. Das Bauunternehmen LIMAK wurde 1976 gegründet und ist im Energiesektor, im Transportgewerbe und im Tourismus tätig.

Projektstandort, Lieferumfang und Kapazität

Das neue Wasserkraftwerk am Fluss Sakarya – dem drittlängsten Fluss der Türkei - wird mit zwei Francisturbinen von je 48 MW und einer ökologischen Turbine von 3,73 MW ausgestattet. Mit Hilfe des neuen Kraftwerkes werden zukünftig ca. 300 GWh pro Jahr an erneuerbarer Energie erzeugt.

Finanzierung

Die Finanzierung erfolgt aus einem gebundenen Finanzkredit eines Konsortiums unter Führung der BHF-BANK Aktiengesellschaft und der AKA Ausfuhrkredit-Gesellschaft m.b.H.

Umwelt

Das Projekt dient der Stromerzeugung für den freien Markt, der Einsatz zu Bewässerungszwecken ist nicht vorgesehen. Es sind Enteignungen im Ausmaß von rund 85 ha, aber keine Umsiedlungen notwendig. In der Konstruktionsphase finden 500 Arbeiter und in der Betriebsphase 30 Arbeiter Beschäftigung. Innerhalb  des Projektgebietes befinden sich keine registrierten Kulturgüter. Es sind keine Bedenken seitens der Bevölkerung gegen das Projekt bekannt.

 

Projekt-Kategorie B
Warenart/Projekt Elektrolichtbogenofen, Pfannenofen, Vakuumanlage, Blockguss inkl. Engineering sowie Montage und Inbetriebnahme/Projekt Frisa
Garantienehmer Inteco Special Melting Technologies GmbH
Zielland Mexiko
Kreditlaufzeit 10 Jahre
Datum 8. März 2016

Mexiko – INTECO liefert Elektrolichtbogenofen 

Die Firma INTECO Melting and Casting Technologies GmbH hat vom mexikanischen Vertragspartner Frisa Forjados S.A.de C.V. einen Auftrag zur Lieferung eines kompletten Stahlwerks erhalten.

Liefer- und Leistungsumfang

Der Auftrag beinhaltet folgende Anlagenkomponenten:

  • Elektrolichtbogenofen
  • Pfannenofen
  • Vakuumanlage
  • Legierungsanlage
  • Blockgießbetriebe inkl. Engineering sowie Montage und Inbetriebnahme

Vertragspartner

Die Firma Frisa in Santa Catarina, Nuevo Leon, wurde 1971 gegründet und erzeugt nahtlos gewalzte Ringe sowie Freiformschmiedestücke. Die aus verschiedenen Stahlarten hergestellten Produkte werden im Flugzeugbau, in der Öl- und Gasindustrie und im Industrieanlagenbau verwendet.

Standort und Produktionskapazität

Im Projektgebiet – einem Industriestandort - betreibt die Firma Frisa ein Schmiedewerk. Direkt neben der bestehenden Anlage wird das neue Spezialstahlwerk mit einer Maximalkapazität von 200.000 Jato Stahl errichtet.

Umwelt

Der Staub aus dem Lichtbogenofen, dem nachgeschalteten Pfannenofen und der Schlackebehandlung wird mit Abzugshauben abgesaugt und in der Entstaubungsanlage mittels Taschenfiltern gereinigt und gesammelt. Aufgrund der geschlossenen Kühlkreisläufe fällt kein industrielles Prozesswasser an. Anfallende feste Abfallstoffe wie Schlacke und gebrauchtes Feuerfestmaterial werden getrennt gesammelt und als Zuschlagstoff an die Bauwirtschaft verkauft. In der Betriebsphase werden ca. 400 Arbeitsplätze geschaffen. Der Vertragspartner ist ISO 14001 zertifiziert und die Grenzwerte der EHS-Guidelines werden eingehalten.

 

2015

Projekt-Kategorie B
Warenart/Projekt Direktreduktionsanlage/LGOK III
Garantienehmer Primetals Technologies Austria GmbH
Zielland Russland
Kreditlaufzeit 10 Jahre
Datum 22. Dezember 2015

Russland – Projekt LGOK III - Primetals liefert Direktreduktionsanlage

Primetals Technologies Austria GmbH hat mit JSC Lebedinskiy Mining and Processing Plant, Gubkin, Region Kursk, Russland, einen Vertrag für die Lieferung einer weiteren HBI Midrex-Direktreduktionsanlage abgeschlossen.

Vertragspartner und Finanzierung

JSC Lebedinskiy Mining and Processing Plant (LGOK) ist das größte eisenerzverarbeitende Unternehmen in Russland. Das Unternehmen befindet sich zu 100 % im Eigentum der JSC Holding Company Metalloinvest, welche weltweit zu den größten Pellets- und HBI-Herstellern (Hot Briquetted Iron) zählt. Die Finanzierung des neuen Projektes erfolgt aus einem gebundenen Finanzkredit eines Bankenkonsortiums unter Führung der Société Générale und der UNICREDIT Bank Austria AG.

Standort und Kapazität

In der Region Kursk wurden in den 1930er Jahren enorme Eisenerzvorkommen entdeckt. Der heutige Standort von LGOK wurde 1967 mit der Erschließung einer Erzmine sowie der Errichtung einer Anlage zur Aufkonzentrierung des abgebauten Erzes gegründet. 2001 wurde die erste Direktreduktionsanlage zur Herstellung von HBI auf Basis der HYL-III-Technologie errichtet. Von 2005 bis Ende 2007 erfolgte der Bau einer zweiten HBI-Anlage auf Basis Midrex-Technologie. Nun wird eine dritte HBI Midrex-Direktreduktionsanlage errichtet, um die HBI-Produktionskapazitäten von rund 2,6 Mio. Jato um 1,8 Mio. Jato auszuweiten.

Umwelt

Die wesentlichen gasförmigen Emissionen der neuen Anlage erfüllen die Vorgaben der einschlägigen EHS Guidelines. Das erforderliche Prozesswasser wird den vorhandenen Absetzbecken entnommen und entspricht bereits jetzt den für den Prozess erforderlichen Qualitätskriterien. Im Rahmen des Produktionsprozesses wird zwar die Kapazität ausgebaut, aus umwelt- und sozialen Gesichtspunkten ist jedoch nicht mit signifikant negativen Auswirkungen zu rechnen.

Projekt-Kategorie A
Warenart/Projekt Lieferungen und Leistungen zur Errichtung einer Direktreduktionsanlage/gowest
Garantienehmer KfW IPEX-Bank GmbH
Zielland USA
Kreditlaufzeit 8,5 Jahre
Datum 21. September 2015

USA - Lieferung einer Direktreduktionsanlage 

Primetals Technologies Austria GmbH hat mit Siemens Industry, Inc., USA einen Subliefervertrag über Lieferungen und Leistungen für eine neue Direktreduktionsanlage abgeschlossen.

Endabnehmer und Finanzierung

Endabnehmer und Betreiber der Anlage ist die voestalpine Texas LLC in Portland, Texas. Der Hauptauftrag zur Lieferung der gesamten Direktreduktionsanlage wurde an das Technologiekonsortium Siemens Industry Inc. und Midrex Technologies Inc. in den USA vergeben. Die Finanzierung erfolgt unter anderem aus einem Exportkredit der KfW IPEX-Bank GmbH in Frankfurt/Deutschland.

Standort

Die Anlage wird auf einem bislang unbebauten und landwirtschaftlich genutzten Gebiet in der Nähe der Stadt Corpus Christi an der Bucht von Corpus Christi errichtet, wobei sich in unmittelbarer Nachbarschaft andere Industrieanlagen befinden. Das Projektareal wird hafenseitig von der lokalen Hafenbehörde mit der entsprechenden Infrastruktur versorgt und verfügt über einen Tiefseezugang zum Golf von Mexiko.

Produktionskapazität

Mit der Direktreduktionsanlage sollen zugekaufte Eisenerzpellets zu direktreduziertem Eisenschwamm (HBI - Hot Briquetted Iron) umgewandelt werden. Die Produktionskapazität der Anlage ist mit 2 Mio. Jato HBI vorgesehen, wobei rund die Hälfte als Rohmaterial für österreichische voestalpine-Standorte bestimmt ist. Der verbleibende Rest wird am Weltmarkt verkauft.

Umwelt

Für die Staubabscheidung aus den anfallenden Abgasströmen kommen Nasswäscher als auch Gewebefilter zur Anwendung. Die Rohstoffeffizienz wird durch eine integrierte Staub- und Schlammrecyclinganlage maximiert. Um wertvolle Süßwasserressourcen zu schonen, verfügt die Anlage über ein kontaktloses Meerwasserkühlsystem. Des Weiteren besteht die Wasserwirtschaft aus drei geschlossenen Kühlkreisläufen und einer zentralen Aufbereitungsanlage, um die erforderliche Kühl- und Prozesswasserqualität aufrecht zu erhalten. Es ist von der Einhaltung der international gängigen IFC EHS Guidelines for Integrated Steel Mills sowie der lokal anzuwendenden Regeln auszugehen. Der Einsatz von Technologien nach derzeitigem Stand der Technik und zahlreiche freiwillige Umweltinvestitionen (vollständig gedecktes Eisenerzpelletslager und Fördertechniksystem, Staub- und Schlammrecyclinganlage, etc.) stellt eine umweltfreundliche und sozial verträgliche Betriebsweise der Anlage sicher.

Projekt-Kategorie B
Warenart/Projekt Beizlinie und Säureregenerationsanlage/Tezcan
Garantienehmer SMS Siemag Process Technologies GmbH
Zielland Türkei
Auftragswert EUR 14,5 Mio.
Kreditlaufzeit 10 Jahre
Datum 2. Juni 2015

Türkei – SMS Siemag liefert Beizlinie und Säureregenerationsanlage

Die Firma SMS Siemag Process Technologies GmbH hat vom türkischen Vertragspartner Tezcan Galvanizli Yapi Elemanlari Sanayi ve Ticaret A.S. einen Auftrag zur Lieferung einer kontinuierlichen Beizlinie und einer Säureregenerationsanlage für die Erweiterung eines bestehenden Stahlwerkes erhalten.

Vertragspartner

Tezcan Galvanizli Yapi Elemanlari Sanayi ve Ticaret A.S. wurde 1981 gegründet. Das Stahlwerk befindet sich im Besitz der Familie Tezcan und beschäftigt rund 370 Mitarbeiter. Unternehmensgegenstand ist die Herstellung bzw. der Vertrieb von galvanisierten Produkten.

Standort und Produktionskapazität

Der Standort des Tezcanwerkes liegt in der Stadt Kartepe, ca. 80 km südöstlich von Istanbul. In der Nähe des bestehenden Stahlwerkes mit einer Kapazität von 0,7 Mio. Jahrestonnen soll ein Erweiterungswerk errichtet werden. Durch die Erweiterung kann die Gesamtkapazität des neuen Komplexes auf 1,2 Mio. Jahrestonnen erhöht werden.

Umwelt

Mit Hilfe der Säureregenerationsanlage wird die Abfallsäure wieder aufbereitet und in der Beizanlage weiter verwendet. Dadurch wird der Transport von gefährlicher hochkonzentrierter Säure deutlich verringert. Das Unternehmen Tezcan verfügt über eine ISO 9001 Zertifizierung und über ein türkisches Zertifikat, welches die Einhaltung türkischer Vorschriften bescheinigt.

Projekt-Kategorie B
Warenart/Projekt Sägewerk
Garantienehmer Springer Maschinenfabrik AG
Zielland Brasilien
Kreditlaufzeit 10 Jahre
Datum 5. März 2015

Brasilien – Springer Maschinenfabrik AG liefert Komponenten für ein Sägewerk

Die Firma Springer Maschinenfabrik AG hat mit dem brasilianischen Abnehmer Araupel S.A. in Porto Alegre einen Vertrag über die Lieferung von Komponenten für ein neu zu errichtendes Sägewerk abgeschlossen.

Der Lieferumfang der Firma Springer Maschinenfabrik AG besteht aus prozesstechnischen Teilen in den Bereichen Schneiden, Scannen und Sortieren.

Vertragspartner

Die Firma Araupel S.A. wurde 1972 gegründet. Sie ist sowohl als Produzent im Bereich der Haus- und Wohnraumausstattung als auch in der Möbelproduktion tätig und betreibt bereits ein bestehendes Werk in der gleichen Größenordnung in Quedas de Iguacu.

Produktionskapazität

Das neue Sägewerk soll die schnelle und effiziente Verarbeitung von kleinen Stämmen von Pinienhölzern ermöglichen. Als Rohstoff werden Pinien von verschiedenen, nahegelegenen Plantagen verwendet. Pro Monat werden ca. 30.000 Tonnen Holz verarbeitet, um ca. 5.800 m³ Holzprodukte erzeugen zu können.

Standort

Der Standort der Anlage ist in der Umgebung des Ortes Guarapuava im Bundesstaat Parana nahe dem Guarapuava Industriegebiet. Auf dem Betriebsgrundstück befindet sich eine geschützte Fläche mit Naturwald, welcher nach dem brasilianischen Gesetz bewahrt wird.

Umwelt

Araupel S.A. muss die brasilianischen Gesetze und Umweltvorschriften u.a. zu Emissionen, Abfällen, Luftqualität und Grundwasser einhalten. Der Großteil des Prozesswassers wird im Kreis geführt, der verbleibende Teil wird durch ein externes Unternehmen entsorgt. Das Unternehmen ist FSC-Chain of Custody sowie FSC-Forest Management zertifiziert. Durch das Sägewerksprojekt werden ca. 355 direkte und 180 indirekte Arbeitsplätze geschaffen.

2014

Projekt-Kategorie A
Warenart/Projekt Lieferung elektromechanischer Ausrüstung für das Wasserkraftwerk Thuong Kon Tum HPP/Thuong Kon Tum HPP
Garantienehmer ANDRITZ HYDRO GmbH
Zielland Vietnam
Auftragswert ca. USD 31,9 Mio.
Kreditlaufzeit 10 Jahre
Datum 17. Dezember 2014

Vietnam – Lieferung elektromechanischer Ausrüstung für das Wasserkraftwerk Thuong Kon Tum

ANDRITZ HYDRO GmbH hat von der vietnamesischen Firma Vinh Son-Song Hinh Hydropower Joint Stock Company einen Auftrag zur Lieferung von zwei Pelton-Turbinen für das Wasserkraftwerk Thuong Kon Tum erhalten.

Vertragspartner

Der Vertragspartner und Projektbetreiber Vinh Son-Song Hinh Hydropower Joint Stock Company ist ein börsennotiertes Unternehmen, bei dem auch die staatliche vietnamesische Elektrizitätsgesellschaft als Aktionär beteiligt ist.

Projektstandort

In der vietnamesischen Provinz Kon Tum wird der Dak SNghe River aufgestaut und ein Großteil der Wassermenge in ein benachbartes Tal übergeleitet. Der 78 Meter hohe Staudamm wird flussabwärts errichtet. Ein rund 20 Kilometer langer Tunnel verbindet das Einlaufbauwerk im Reservoir mit dem im deutlich tiefer gelegenen Krafthaus im Nachbartal.

Lieferumfang

Das Wasserkraftwerk wird mit zwei Pelton-Turbinen mit einer installierten Kapazität von insgesamt 220 MW ausgestattet. Auch die elektromechanische Ausrüstung sowie technische Serviceleistungen sind im Lieferumfang der Firma ANDRITZ HYDRO enthalten.

Finanzierung

Für die Akquisition des Auftrages war eine entsprechende Finanzierung nötig, die von der Raiffeisenlandesbank OÖ strukturiert wurde.

Umwelt

Durch die Errichtung des Wasserkraftwerkes wird ein nachhaltiger und umweltfreundlicher Beitrag zur Deckung des steigenden Energiebedarfes in Vietnam erbracht. Weitere Vorteile für die Bevölkerung ergeben sich durch die Schaffung von Arbeitsplätzen in der Region, Verbesserung der Infrastruktur und Stimulierung der lokalen Wirtschaft.

Projekt-Kategorie A
Warenart/Projekt diverse Zulieferung für das Raffinerie-Erweiterungsprojekt Jamnagar
Garantienehmer HSBC Bank plc
Zielland Indien
Auftragswert USD 80 Mio.
Kreditlaufzeit 10 Jahre
Datum 3. November 2014

Indien – Lieferungen für den Bau und Betrieb von Raffinerieanlagen

Reliance Industries Ltd. erweitert seine petrochemischen Kapazitäten an seinen Standorten Jamnagar, Silvassa, Hazira und Dahej und errichtet neue Vergasungs- und Raffinerieabgascrackeranlagen in Jamnagar.

Reliance Industries Ltd.

Reliance Industries Ltd. (RIL) ist, am Umsatz gemessen, Indiens größtes privates Unternehmen mit Firmensitz in Mumbai. Das Kerngeschäft des Unternehmens umfasst die Kohlenwasserstoff-verarbeitende Industrie mit den Bereichen Öl und Gas, Petrochemie, Raffinerie und Marketing sowie inländisches Konsumentengeschäft, welches Einzelhandel und Telekommunikation beinhaltet. RIL besitzt und betreibt die größte und komplexeste Erdölraffinerie der Welt am Standort Jamnagar mit einer Rohölverarbeitungskapazität von 1,24 Mio. Barrels pro Tag.

Projekt und Standort

RIL erweitert seine petrochemischen Kapazitäten an seinen Standorten Jamnagar, Silvassa, Hazira und Dahej und errichtet neue Vergasungs- und Raffinerieabgascrackeranlagen in Jamnagar. Die Projektkosten für die Erweiterung und für neue Projekte werden auf rund 14 Mrd. US-Dollar geschätzt. Die Zulieferungen österreichischer Exporteure werden annähernd 0,6 % der geschätzten Projektkosten betragen.

Finanzierung

Die Projektkosten sollen teilweise durch Fremdkapital finanziert werden, in erster Linie mittels ECA-gedeckter Fazilitäten.

Umwelt

Die oben genannten Projekte  werden in Übereinstimmung mit den Standards des IFC und den entsprechenden indischen Standards implementiert.

Projekt-Kategorie B
Warenart/Projekt Sägewerk
Garantienehmer Springer Maschinenfabrik AG
Zielland Russland
Kreditlaufzeit 8,5 Jahre
Datum 11. Juni 2014

Russland – Springer Maschinenfabrik AG liefert Sägewerk 

Die Firma Springer Maschinenfabrik AG hat vom russischen Abnehmer JSC Dallesprom einen Auftrag zur Lieferung eines Sägewerkes erhalten.

Vertragspartner

JSC Dallesprom in Amursk ist eine Tochtergesellschaft der Russia Forest Products Group (RFP). Die RFP-Gruppe ist eines der größten Unternehmen in der Holzindustrie in Ostrussland und bewirtschaftet ca. 6,4 Mio. Hektar Wald.

Produktionskapazität

Das neue Sägewerk mit einer Kapazität von 365.000 m³ Schnittholz pro Jahr besteht aus einer Rundholzsortierlinie, einer Sägezubringung, einer Sägelinie und einer Schnittholzsortierung. Es werden bis zu 500.000 m³ Rundhölzer pro Jahr verarbeitet. 100 % der Rundhölzer stammen aus gemieteten Forsten von JSC Dallesprom.

Standort

Der Standort Amursk in der Region Chabarowsk ist aufgrund seiner logistischen Gegebenheiten und der Nähe zum Absatzmarkt Japan vorteilhaft. Es wird ein Areal von 1.600 m² in einem bestehenden Industriegebiet genutzt. Seit 2012 ist an diesem Standort ein Furnierwerk mit einer jährlichen Kapazität von 270.000 m³ Lärchenfurniere in Betrieb.

Umwelt

Das Sägewerk entspricht dem neuesten Stand der Technik. Die Rundhölzer stammen aus FSC zertifizierten Wäldern. Beim ordnungsmäßigen Betrieb des Sägewerkes sind keine relevanten Emissionen in die Luft zu erwarten. Das Prozesswasser wird im geschlossenen Kreislauf geführt. Durch das Sägewerk werden 610 neue Arbeitsplätze in der Region Chabarowsk geschaffen.

Projekt-Kategorie B
Warenart/Projekt KUMZ - Projekt 1
Garantienehmer Ebner Industrieofenbau GmbH
Zielland Russland
Kreditlaufzeit 8 Jahre
Datum 21. Jänner 2014

 

 

Projekt-Kategorie B
Warenart/Projekt KUMZ - Projekt 2
Garantienehmer Ebner Industrieofenbau GmbH
Zielland Russland
Kreditlaufzeit 8 Jahre
Datum 21. Jänner 2014

 

2013

Projekt-Kategorie  B
Warenart/Projekt Anlage zur semi-chemischen Zellstoffherstellung
Garantienehmer Andritz AG
Zielland Russland
Kreditlaufzeit 7 Jahre
Datum 14. Oktober 2013

Russland – Errichtung einer Anlage zur semi-chemischen Zellstoffherstellung

Die Firma Andritz AG hat von der russischen Firma OJSC Arkhangelsk Pulp & Paper Mill einen Auftrag zur Errichtung einer neuen Anlage zur semi-chemischen Zellstoffherstellung inklusive Engineering für Rohrleitungen für ein bestehendes Zellstoffwerk erhalten.

Der Andritz-Konzern liefert unter anderem die Chipwäsche, Kocher, Refiner und Waschsysteme sowie Elektrik, Steuerung und Instrumentierung.

Produktionskapazität

Am Standort werden derzeit ein Kraft-Zellstoffwerk (Kapazität rund 750.000 Tonnen pro Jahr) und eine Anlage zur semi-chemischen Zellstoffherstellung (Kapazität rund 195.000 Tonnen pro Jahr) betrieben. Die neue Anlage mit einer Kapazität von 360.000 Tonnen pro Jahr soll die alte Anlage ersetzen und die Produktionskapazität des gesamten Standortes um 16% erhöhen.

Rohstoff Holz

Der Holzbedarf wird über bestehende Verträge mit Holz aus der Region gedeckt. Der Vertragspartner ist FSC-zertifiziert. Durch die neue Anlage verdoppelt sich der Holzverbrauch gegenüber der alten Anlage.

Umwelt

Die entstehenden Abwässer werden in der bestehenden Eindampfanlage des Kraft-Zellstoffwerkes verbrannt, sodass nicht mit zusätzlichen Emissionen zu rechnen ist. Es ist somit keine gesonderte Abwasserbehandlung für die Anlage zur semi-chemischen Zellstoffherstellung vorgesehen. Lokale sowie internationale Umweltstandards (EHS Guidelines for Pulp & Paper Mills) werden eingehalten.

Projekt-Kategorie  B
Warenart/Projekt Anlage zur Herstellung von Halbhartkäse
Garantienehmer Bertsch-Laska Produktions- und Handels-GmbH
Zielland Belarus
Kreditlaufzeit 5 Jahre
Auftragswert ca. EUR 13 Mio.
Datum 30. September 2013

Belarus – Bertsch-Laska liefert Anlage zur Herstellung von Halbhartkäse

Die Firma Bertsch-Laska Produktions- und Handels-GmbH hat vom weißrussischen Unternehmen OAO Kobrinskij MSZ einen Auftrag zur Lieferung einer automatischen Linie zur Herstellung von Halbhartkäse erhalten.

Standort und Vertragspartner

Die neue Käsereianlage wird in einem neuen Produktionsgebäude auf dem Gelände des bestehenden Betriebes in der Stadt Kobrin errichtet. Die bestehende, veraltete Produktionslinie für Käse wird stillgelegt. OAO Kobrinskij MSZ wurde 1939 gegründet und gehört zu den führenden milchverarbeitenden Betrieben in Belarus.

Produktionskapazität und Produkte

In der Käserei werden traditionelle  Käsesorten wie z.B. Rossiskij sowie verschiedene Halbhartkäsesorten hergestellt. Durch die neue, automatisierte Produktionslinie können pro Tag bis zu 30.000 kg Käse hergestellt werden.
Im bestehenden Betrieb werden neben der Käseherstellung auch noch Butter und geringe Mengen an Topfen, Speiseeis und Milchpulver hergestellt.

Umwelt

Die neue Produktionslinie kann die bestehende Infrastruktur am Werksgelände nutzen. Es sind keine Emissionen in die Luft zu erwarten. Die Abwässer werden in das Netz der kommunalen Stadtkläranlage eingeleitet, wobei es keine Überschreitungen der vorgeschriebenen Normgrenzwerte gibt. Durch die Realisierung des Projektes werden neue Arbeitsplätze in der Region geschaffen.

Projekt-Kategorie  A
Warenart/Projekt COREX Gas based MIDREX Direct Reduction Plant (MIDREX-Anlage)
Garantienehmer Norddeutsche Landesbank Girozentrale, Singapore Branch
Zielland Indien
Kreditlaufzeit 6,5 Jahre
Auftragswert ca. EUR 35,5 Mio.
Datum 17. September 2013

Indien – Siemens VAI liefert eine Direktreduktionsanlage

Ein Konsortium unter der Führung von Siemens VAI Metals Technologies GmbH, Linz hat von JSW Projects Ltd., Mumbai einen Auftrag zur Lieferung einer auf COREX Exportgas basierenden Direktreduktionsanlage mit Midrex-Schacht erhalten.

Indischer Vertragspartner

JSW Projects Ltd. ist ein Unternehmen der JSW Steel Ltd. (JSWSL). JSWSL ist Teil der Jindal-Gruppe und der größte private Stahlerzeuger in Indien.

Standort und Projekt

JSWSL betreibt in Vijayanagar, Karnataka ein integriertes Stahlwerk mit einer installierten Kapazität von etwa 10 Mio. Jato. Vier Hochöfen, zwei Corex-Anlagen und sieben nachgeschaltete Konverterstahlwerke sowie mehrere Stranggießanlagen und Walzwerke zur Erzeugung unterschiedlicher Flach- und Langprodukte befinden sich am Standort. Aufgrund der erwarteten Steigerung der lokalen Stahlnachfrage soll die Kapazität in mehreren Phasen bis auf 16 Mio. Jato ausgebaut werden, wobei das vorliegende Projekt Teil des ersten Ausbauschrittes ist.

Lieferumfang

Zum Lieferumfang von Siemens VAI MT gehören mechanische und elektrische Ausrüstungen und Automatisierungstechnik sowie Prozess-Engineering, Überwachung der Montage und der Inbetriebnahme und Schulung des Betreiberpersonals.

Umwelt

Die anfallenden flüssigen Abfälle werden entweder in Aufbereitungsanlagen rezykliert oder in zwei Absatzbecken am Werksgelände eingeleitet und von dort für untergeordnete Zwecke wiederverwendet. Die Staub-, SO2- und NOx-Emissionen sowie die Lärmstandards entsprechen den internationalen IFC EHS Guidelines. Im Zusammenhang mit der gelieferten Direktreduktionsanlage ist von der Einhaltung der entsprechenden IFC EHS Guidelines for Integrated Steel Mills auszugehen.

Projekt-Kategorie  A
Warenart/Projekt Mühlen zur Aufbereitung der Erze für die Natalka Goldmine
Garantienehmer Cemtec Cement and Mining Technologie GmbH/UniCredit Bank Austria AG
Zielland Russland
Kreditlaufzeit 8,5 Jahre
Auftragswert ca. EUR 55 Mio.
Datum 10. September 2013

Russland – Cemtec liefert zwei Gesteinsmühlen

Die Firma Cemtec Cement Mining Technology GmbH hat vom Betreiber einer Goldmine, OJSC Matrosova Mine in Magadan, einen Auftrag zur Lieferung von zwei Gesteinsmühlen inklusive zugehöriger Aggregate erhalten.

Russischer Vertragspartner

Die Firma OJSC Matrosova Mine ist eine 100 %-ige Tochter der CJSC Gold Mining Company Polyus, welche zur Polyus Gold International Ltd. mit Sitz in UK gehört. Die Polyus-Gruppe ist der größte Goldproduzent Russlands und zählt weltweit zu den führenden Goldproduzenten.

Standort und Projekt

Die Natalka Goldmine liegt im ostsibirischen Bergland am Ochotskischen Meer. Sie ist eine der größten Goldlagerstätten mit einer geschätzten Goldreserve von 1.413 Tonnen. Das Projektgebiet war fast 60 Jahre lang Hauptzentrum für den Goldabbau. Nach Übernahme der Mine durch die Polyus Gruppe wurde der Minenbetrieb vorerst eingestellt und eine gründliche Revision der geologischen Gegebenheiten durchgeführt.

Gewinnung von Roherz

Das im Tagebau gewonnene Roherz wird zuerst mittels Brecher und danach mit einer Semi-Autogenen-Mühle (SAG-Mühle) und einer Kugelmühle weiter zerkleinert. Diese beiden Mühlen inklusive Förderbänder und Pumpen sowie Siebe und Hydrozyklone werden von der Firma Cemtec geliefert.

Umwelt

Die Umweltauswirkungen der Cemtec-Lieferungen sind geringfügig. Die beiden Mühlen werden in geschlossenen Hallen errichtet, das Abwasser wird im geschlossenen Kreislauf geführt und durch den Nassprozess werden keine Staubemissionen erwartet. Weiters sind technische und organisatorische Minderungsmaßnahmen zur Vermeidung bzw. Minderung von Luft- und Abwasserschadstoffen geplant. Das Projekt erscheint bei ganzheitlicher Betrachtung positiv für die Entwicklung des Landes bzw. der Region.

Projekt-Kategorie B
Warenart/Projekt Biomasse - Heizkraftwerk
Garantienehmer Raiffeisen Bank International AG
Zielland Rumänien
Kreditlaufzeit 10 Jahre
Auftragswert EUR 64 Mio.
Datum 10. Juli 2013

Rumänien – Urbas Maschinenfabrik liefert Biomasse-Heizkraftwerk

Die Firma Urbas Maschinenfabrik Gesellschaft m.b.H. hat mit der neu gegründeten Projektgesellschaft Bioenergy Suceava SRL, Bukarest, einen Vertrag über die Lieferung eines Biomasse-Heizkraftwerkes samt Hackguttrocknungsanlage abgeschlossen.

Wärmeversorgung und Strom

Das Biomasse-Heizkraftwerk wird von der Firma Urbas als Generalunternehmer auf Turn Key-Basis errichtet und dient der Wärmeversorgung - Heizung und Warmwasser - der rumänischen Stadt Suceava über das bestehende Fernwärmenetz. Zusätzlich wird Strom aus erneuerbarer Energie in das nationale Netz eingespeist. Das neue Heizkraftwerk wird eine maximale Kapazität von ca. 71 MW Wärme und ca. 30 MW Strom haben.

Schließung des Kohlekraftwerkes

Mit der Inbetriebnahme des Biomasse-Heizkraftwerkes soll das am Standort befindliche alte Kohlekraftwerk stillgelegt werden.

Roh- und Betriebsstoff Holz

Das eingesetzte Holz bzw. die Holzabfälle sind unbehandelt und stammen aus dem regionalen Holzbestand. Der Rohstoff hat keine chemischen Verunreinigungen. Die Hackschnitzel werden mit einer mobilen Hackmaschine erzeugt.

Umwelt

Um Luftemissionen zu vermindern, sind ein Abgas-Rezirkulierungssystem, Elektro-Filter mit vorgeschalteter Multizyklone und Brennprozessoptimierungen vorgesehen. Die von der Firma Urbas eingesetzte Technologie entspricht hinsichtlich der Schadstoffemissionen dem neuesten Stand der Technik. Die garantierten Emissionen in die Abluft entsprechen den IFC EHS Guidelines.

Projekt-Kategorie A
Warenart/Projekt Zellstofftrocknungsanlage / Eldorado
Garantienehmer Banco Santander
Zielland Brasilien
Kreditlaufzeit 10 Jahre
Datum 12. Juni 2013

Brasilien - Zellstofftrocknungsanlage für eine neue Zellstofffabrik

Die Firma Andritz hat mit der als Projektgesellschaft gegründeten Firma Eldorado Celulose e Papel S.A. einen Vertrag für die Lieferung einer Zellstofftrocknungsanlage für eine neu zu errichtende Zellstofffabrik abgeschlossen.

Standort und Kapazität

Die Fabrik wurde in der Gemeide Tres Lagoas im Südwesten Brasiliens errichtet. Die jährliche Kapazität beträgt 1,5 Mio.Tonnen gebleichter Kraftzellstoff. Im Zuge zweier Ausbauphasen bis 2021 soll die Kapazität auf 4,5 Mio. Tonnen erhöht werden.

Rohstoff Eukalyptus

Als Rohstoff wird Eukalyptus verwendet, der teilweise aus eigenen Plantagen stammt und teilweise am Markt zugekauft wird. Ab 2016 will sich die Fabrik zu 100 % aus eigenen (ab 2017 FSC-zertifizierten) Plantagen versorgen.

Umwelt

Die brasilianische Gesetzgebung beinhaltet eine Reihe von Vorschriften, um Beeinträchtigungen von Luft- und Wasserqualität, Flora und Fauna so gering wie möglich zu halten und sieht auch ein umfangreiches Monitoring vor. Daher ist nicht anzunehmen, dass der vorliegende Geschäftsfall bei ordnungsgemäßem Aufbau und Betrieb ein wesentliches Risiko für die Umwelt des Ziellandes darstellt.

2012

Projekt-Kategorie B
Warenart/Projekt Pelletanlage SGOK
Garantienehmer Siemens VAI Metals Technologies GmbH
Zielland Russland
Kreditlaufzeit 7 Jahre
Datum 14. November 2012

Russland – Siemens VAI liefert Ausrüstung für Pelletieranlage

Siemens VAI Metals Technologies GmbH konnte mit der russischen Firma OAO Stoilensky GOK einen Vertrag über die Lieferung von Kernkomponenten für eine Pelletieranlage abschließen.

Erweiterung der Stahlproduktion

OAO Stoilensky GOK (SGOK) ist ein Unternehmen des russischen Stahlkonzerns NLMK Novolipetskiy Metallurgicheskiy Kombinat. NLMK plant die langfristige Erweiterung der Stahlproduktion und eine vollständige Unabhängigkeit bei der Bereitstellung von Eisenerzpellets. Aus diesem Grund soll am Standort des Bergbauunternehmens OAO Stoilensky GOK eine eigene Pelletieranlage mit einer Kapazität von 6 Mio. Jato installiert und mit Rohstoffen von der dortigen Eisenerzmine versorgt werden. Der Großteil des gewonnenen Eisenerzes wird direkt bzw. in aufgearbeitetem Zustand als Rohstoff für die Hochöfen von NLMK in Lipetsk verwendet.

Standort der Anlage

Die neue Pelletieranlage wird innerhalb des bestehenden Industriegeländes von SGOK errichtet. Das Projektgebiet weist durch die langjährigen Bergbauaktivitäten – Tagebau von Eisenerz - eine entsprechende Vorbelastung aufgrund der historischen Umweltbelastung auf.

Umwelt

Die beim Prozess zur Herstellung von Eisenerzpellets zur Anwendung kommenden Technologien entsprechen dem derzeitigen Stand der Technik. Die dabei entstehenden gasförmigen und flüssigen Emissionen erscheinen beherrschbar und entsprechen aufgrund der eingesetzten Technologien den einschlägigen internationalen Emissionsstandards.

Projekt-Kategorie B
Warenart/Projekt Krakatau Steel - Slab Steel Plant 1 (Modernisierung Stahlwerk)
Garantienehmer Siemens VAI Metals Technologies GmbH
Zielland Indonesien
Kreditlaufzeit 8 Jahre
Datum 22. Oktober 2012

Indonesien – Siemens VAI modernisiert Stahlwerk

Siemens VAI Metals Technologies GmbH hat von der indonesischen Firma PT Krakatau Steel (Persero) Tbk einen Auftrag zur schlüsselfertigen Modernisierung des Brammenstahlwerks Nr. 1 erhalten.

Siemens VAI ist technischer und kaufmännischer Konsortialführer.

Projekt und Lieferumfang

Die Ziele des Projektes sind eine Ausweitung der Produktionskapazität, Erhöhung der Produktqualität, Anlagenverfügbarkeit und Energieeffizienz bei gleichzeitiger Senkung des Betriebsmittelverbrauchs.

Der Lieferumfang umfasst

  • den Austausch von drei der vier bestehenden Elektrolichtbogenöfen ("EAF"),
  • Level-2-Prozesskontrolle für die zwei bestehenden Pfannenöfen,
  • neue Entstaubungssysteme für zwei der ausgetauschten Elektrolichtbogenöfen,
  • das Upgrade der Entstaubung beim dritten EAF sowie des gesamten Kühlungssystems,
  • die Modernisierung des Kühlungs-, Elektrik- und Automationssystems zweier Brammen-Stranggießanlagen
  • und die Installation einer neuen Wasseraufbereitungsanlage und die Modernisierung der Wasseraufbereitungsanlage Nr. 1

Der Abnehmer

PT Krakatau Steel (Persero) Tbk wurde 1970 gegründet und ist derzeit der größte Stahlproduzent Indonesiens. Das börsennotierte Unternehmen steht zu 80 % im Eigentum der Republik Indonesien und zu 20 % im Privatbesitz. 2011 wurden über 8000 Mitarbeiter beschäftigt. Derzeit können in dem integrierten Stahlwerk 3,15 Mio. Jahrestonnen Stahlprodukte (Lang- und Flachprodukte) erzeugt werden. Der Produktmix besteht im Wesentlichen aus Warmband, Kaltband, Brammen, Knüppeln, Stabstahl, Formstahl, Draht und Stahlrohr.

Standort

Das integrierte Stahlwerk liegt in einer Industriezone in der Hafenstadt Cilegon in der Nähe von Jakarta. Der Großteil der Anlagen wurde 1983 erbaut. Um den Betrieb hinsichtlich Energieverbrauch und Wirtschaftlichkeit zu optimieren, wird das Werk jetzt in mehreren Phasen modernisiert.

Umwelt

Im Industriegebiet Cilegon können lokale Grenzwerte weitgehend eingehalten werden, das allgemeine Niveau der Emissionen liegt jedoch noch über den international gängigen Werten dieser Industriebranche. Im Lieferumfang der Siemens VAI sind emissionsminimierende Technologien nach dem derzeitigem Stand der Technik enthalten, wodurch zumindest in diesem Betriebsbereich eine Einhaltung der indonesischen Richtlinie (KEPMEN LH No. 13 year 1995 for Emissions standard and PP 41 year 1999 for Ambient standard) gewährleistet wird.

Projekt-Kategorie B
Warenart/Projekt Errichtung einer Anlage zur Produktion und Verpackung von Bitumen / Biturox-Anlage NZNP
Garantienehmer Pörner Ingenieurgesellschaft m.b.H.
Zielland Russland
Kreditlaufzeit 7 Jahre
Datum 8. Oktober 2012

Russland – Pörner Ingenieurgesellschaft m.b.H. errichtet eine Anlage zur Produktion von Bitumen

Die Firma Pörner Ingenieurgesellschaft m.b.H. hat mit dem russischen Abnehmer Novoshakhtinskiy Zavod Nefteproduktov (NZNP) einen Vertrag in Höhe von rund 18,6 Mio. Euro über die Errichtung einer Anlage zur Herstellung von Bitumen nach dem Biturox Verfahren abgeschlossen.

Standort und Produkte

Die neue Anlage wird in der bestehenden Raffinerie Novoshakthinsk bei Rostov, welche erst 2009 in Betrieb gegangen ist, errichtet. Der jährliche Rohöldurchsatz der Raffinerie beträgt ca. 2,5 Mio. Tonnen. Als Hauptprodukte werden Rohbenzin, Rohdiesel, Gasöle und Heizöle hergestellt.

Rohstoff und Deckung des lokalen Bedarfs

Ausgangsmaterial für die Bitumenherstellung ist der in der Raffinerie anfallende Erdölrückstand, der durch die neue Biturox-Anlage vollständig verarbeitet wird. Durch die Produktionskapazität von rund 700.000 Tonnen pro Jahr kann der lokale Bedarf an Bitumen gedeckt werden.

Umwelt

Durch die neue Bitumenanlage können Schwefelemissionen reduziert werden, da die stark schwefelhaltigen Erdölrückstände nicht wie bisher verbrannt werden, sondern der Schwefel im Bitumen gebunden bleibt.

Projekt-Kategorie A
Warenart/Projekt Integrated Steel Mill
Zielland Korea
Datum 7. Mai 2012

Korea - Siemens liefert zwei Stranggießanlagen an Hyundai Steel Company

Siemens VAI Metals Technologies GmbH hat mit Hyundai Rotem Company, einem Unternehmen der Hyundai-Gruppe, zwei weitere Verträge über Engineering und Lieferung von zwei Stranggießanlagen für das integrierte Stahlwerk am Standort Dangjin abgeschlossen.

Bereits 2010 konnten drei von Siemens VAI gelieferte Stranggießanlagen in Betrieb genommen werden (siehe Publikation vom 19.8.2008).

Endabnehmer und Finanzierung

Endabnehmer und Betreiber der Anlagen ist wieder die Hyundai Steel Company (HSC). Ein Teil des Projektes wird durch ECA-gedeckte Exportkredite aus Deutschland, China, Luxemburg, Österreich und Finnland finanziert.

Produktionskapazität

Die Produktionskapazität des Standortes wird um weitere 2 Mio. Jato Warmband und 2 Mio. Jato Blech erweitert. Für den Betrieb des integrierten Stahlwerkes besteht eine aufrechte Versorgung mit Rohmaterialen und Betriebsmittel. Das gesamte erforderliche Eisenerz wird derzeit am Weltmarkt zugekauft.

Steigender Bedarf an Flachprodukten

Ein Großteil der neu hinzugekommenen Flachprodukte-Kapazitäten soll dazu verwendet werden, den prognostizierten steigenden Bedarf der Hyundai Motor Group zu decken. Der überwiegende Anteil der produzierten Stahlmenge von HSC wird lokal abgesetzt, lediglich 20-30 % sind für den Export vorgesehen.

Umwelt

Für die Erweiterungsphase werden Technologien und Anlagen von jenen Lieferanten geliefert, welche schon bei der ursprünglichen Errichtung des Stahlwerkes eingebunden waren. Die Anlagen sind mit entsprechenden Technologien nach derzeitigem Stand der Technik zur Emissionsminimierung ausgestattet. Die bestehenden Systeme wie z.B. die Wasserwirtschaft inklusive Abwasserreinigung werden adaptiert. Seitens HSC wurde zugesichert, dass die Emissionen des gesamten Standortes auch zukünftig den lokalen und einschlägigen internationalen Richtlinien (IFC EHS Guidelines for Integrated Steel Mills) entsprechen. Für den Standort Dangjin konnte bereits 2010 eine Zertifizierung nach ISO 14001 erlangt werden.

Projekt-Kategorie B
Warenart/Projekt Glüh- und Beizanlage/Bahru Stainless Steel
Garantienehmer Andritz AG
Zielland Malaysien
Kreditlaufzeit 8,5 Jahre
Datum 26. März 2012

Malaysia  -  Andritz AG liefert eine Glüh- und eine Beizanlage für Kaltband

Andritz hat mit Bahru Stainless SDN BHD, einer Konzerngesellschaft des spanischen Edelstahlkonzerns Acerinox, Verträge für rund 100 Mio. Euro über die Lieferung und Montage einer kombinierten Glüh- und Beizlinie für warm- und kaltgewalztes Edelstahlband inklusive Säureregeneration und Neutralisation abgeschlossen.

Kaltwalzwerk

Im Süden von Malaysia wird ein Walzwerk zur Herstellung von kaltgewalzten Edelstahlflachprodukten mit einer Kapazität von 240.000 Jahrestonnen errichtet. Als Rohmaterial dienen zugekaufte warmgewalzte Edelstahlbleche. Die Anlieferung der Rohstoffe und der Abtransport der Fertigprodukte sollen in erster Linie am Seeweg erfolgen.

Mehrere Phasen

Das Gesamtprojekt wird in mehreren Phasen abgewickelt. Die Lieferungen und Leistungen von Andritz werden in der ersten Projektphase erbracht. Die Gesamtinvestitionskosten für alle Phasen betragen rund 1,5 Mrd. Euro. Nach derzeitiger Planung soll das Gesamtprojekt bis 2020 realisiert werden.

Acerinox S.A.

Die spanische Gesellschaft wurde 1970 gegründet und zählt mit mehr als 30 Tochtergesellschaften zu den größten Edelstahlerzeugern weltweit. Das neue Werk in Malaysia dient auch einer Optimierung der Kapazitätsnutzung in den anderen Werken der Acerinox-Gruppe. Zielmärkte der von Bahru Stainless erzeugten Produkte sind primär die ASEAN-Länder.

Umwelt

Das Kaltwalzwerk liegt in einem Industriegebiet ca. 2 km von der Küste entfernt, östlich der Stadt Johor Bahru. Die von Andritz gelieferten Anlagen entsprechen dem derzeitigen Stand der Technik. Hinsichtlich der gasförmigen Emissionen wird den internationalen Standards entsprochen. Das in der Neutralisation entstehende Abwasser wird an eine nicht im Lieferumfang von Andritz enthaltene Abwasserreinigungs-/aufbereitungsanlage übergeben. Auch hier ist von der Einhaltung international gängiger Standards auszugehen.

Projekt-Kategorie B
Warenart/Projekt Schubbeize und Mischsäureregenerationsanlage
Garantienehmer Andritz AG
Zielland China
Kreditlaufzeit 8 Jahre
Datum 26. März 2012

China - Andritz AG liefert Schubbeize und Mischsäureregenerationsanlage 

Die Firma Andritz AG hat einen weiteren Auftrag für das Edelstahlwerk LISCO (Lianzhong Stainless Steel Corporation) für die Errichtung einer Schubbeize für Edelstahl und einer Mischsäureregenerationsanlage erhalten.


Mehrere Projektphasen

Im Zuge der ersten Projektphasen hat die Firma Andritz AG Glüh- und Beizlinien sowie Säureregenerationsanlagen geliefert. Das vorliegende Projekt umfasst die Lieferung und Montageaufsicht einer Schubbeize für Edelstahl mit einer Anlagenleistung von 500.000 Jahrestonnen und einer Mischsäureregeneration mit einer Leistung von 7.500 Liter pro Stunde.

Standort

Der Standort des Stahlwerks befindet sich in einer Industriezone. Die Anlagen werden in bestehenden Hallen auf dem Betriebsgelände des Abnehmers errichtet und dienen der Ergänzung und Optimierung des Produktionsablaufes eines Rostfreistahlwerkes.

Umwelt

In der Schubbeize werden die aus eigener Produktion stammenden Edelstahlbänder gebeizt. Die in der Schubbeize verwendete Mischsäure wird in der Regenerationsanlage gereinigt und in die Beizsektion rückgeführt (geschlossener Kreislauf). Es ist nicht anzunehmen, dass dieser Geschäftsfall bei ordnungsgemäßem Betrieb ein wesentliches Risiko für die Umwelt des Ziellandes darstellt.

2011

Projekt-Kategorie B
Warenart/Projekt Schlüsselkomponenten für den Umbau einer Papiermaschine/WISESA PM7
Garantienehmer Voith Paper GmbH
Zielland Indonesien
Kreditlaufzeit 10 Jahre
Datum 22. Dezember 2011

Indonesien - Voith Paper baut Papiermaschine um

Die Voith Paper GmbH aus St. Pölten hat mit der indonesischen Firma Fajar Surya Wisesa TBK einen Vertrag für den Umbau einer 2006 errichteten Papiermaschine PM7 abgeschlossen.

Der indonesische Abnehmer wurde 1989 gegründet und ist an der Börse in Jakarta gelistet. Heute ist Fajar einer der größten indonesischen Papier- und Kartonproduzenten.

Modernisierung und Optimierung

Voith Paper ist bei diesem Projekt für das Engineering, die Lieferung der Presse sowie Teilen der Entwässerung, die Montageaufsicht und die Inbetriebnahme verantwortlich. Die Kapazität der Maschine PM7 wird von 208.000 Jahrestonnen auf 330.000 Jahrestonnen gesteigert.

Produkte

Am Standort der Papierfabrik Fajar werden auf einer Fläche von insgesamt 54 ha Altpapier und Altkarton zu verschiedenen Verpackungsmaterialien wie z.B. Zementsäcke oder Wellkarton für Kartonboxen weiterverarbeitet.

Umwelt

Die anfallenden Abwässer werden in der betriebseigenen Wasseraufbereitungsanlage weiterbehandelt. Für die zusätzlich anfallenden Abfälle wird ein neuer Verbrennungsofen errichtet. Sondermüll wird durch externe Firmen entsorgt. Durch die ausschließliche Verwendung von Altpapier als Rohstoff erfolgt ein positiver Beitrag zum Umweltschutz durch Verringerung von Müllverbrennung und Deponierung.

Projekt-Kategorie B
Warenart/Projekt Plate Mill 5000 (Grobblechstraße)
Garantienehmer STRABAG AG
Zielland Russland
Kreditlaufzeit 10 Jahre
Datum 31. März 2011

Russland – STRABAG AG erbringt Bauleistungen für das OJSC Vyksa Steel Works

In einem der ältesten metallurgischen Zentren Vyksa Steel Works, 300 km süd-östlich von Moskau, wird die Plate Mill 5000, eine Grobblechstraße, gebaut.

Sie soll für die Produktion von Grobblechen, die für die Herstellung von LPDs (Large Diameter Pipes) benötigt werden, verwendet werden. Die Bleche werden hauptsächlich für den in-house Bedarf im Werk produziert, können aber auch am Weltmarkt verkauft werden.

Generalunternehmer STRABAG ZAO

Die russische STRABAG ZAO, Moskau, eine 100%-ige Tochter der österreichischen STRABAG AG, fungiert als Generalunternehmer und führt gemeinsam mit der STRABAG AG (als Sublieferant) die zugehörigen Bauarbeiten durch. Diese umfassen unter anderem umfangreiche Bodenarbeiten, Fundamente und Errichtung der vier Gebäude der Workshops. Die Montage der Plate Mill sowie Straßenbau und Anschlüsse an das Eisenbahnsystem sind ebenfalls im Leistungsumfang enthalten.

Produktionsanlagen

Für die Lieferung der Produktionsanlagen und die Überwachung von Montage und Inbetriebnahme ist die deutsche SMS Siemag AG verantwortlich.

Umwelt

Das Grobblechwerk wird als Best Available Technology eingestuft und entspricht in puncto Ressourcenverbrauch und Emissionen den internationalen Vorschriften. Das Gebiet ist für die Errichtung und den Betrieb der Grobblechstraße geeignet. Es wurde eine Sozial- und Umweltstudie gemäß den russischen Vorschriften durchgeführt.

2010

Projekt-Kategorie  B
Warenart/Projekt Biturox Bitumen Anlage
Garantienehmer Pörner Ingenieurgesellschaft m.b.H.
Zielland Marokko
Kreditlaufzeit 5 Jahre
Datum 24. November 2010

Marokko – Pörner Ingenieurgesellschaft m.b.H. errichtet Biturox Bitumen Anlage

Die Pörner Ingenieurgesellschaft m.b.H. errichtet eine neue Anlage zur Herstellung von Bitumen nach dem Biturox Verfahren. Im Gesamtvertragswert von rund 21 Mio. Euro sind auch die Errichtung eines Tanklagers und der Abfüllung enthalten.

Der Aufstellungsort der neuen Anlage befindet sich neben einer bereits bestehenden Bitumenanlage auf dem Gelände einer Erdölraffinerie in Mohammedia, ca. 25 km nordöstlich von Casablanca.

Rohstoff

Ausgangsmaterial für die Bitumenherstellung ist der in der Raffinerie anfallende Erdölrückstand im Ausmaß von rund 20% des jährlichen Rohöldurchsatzes. Davon wird ein Fünftel zu Bitumen verarbeitet. Durch die neue Anlage wird die Kapazität zur Bitumenproduktion verdreifacht.

Steigende Nachfrage nach Bitumen

Um die Infrastruktur in Marokko zu verbessern, kommt es auch zu einem Ausbau des Straßennetzes und folglich zu einer steigenden Nachfrage nach Bitumen, die durch die derzeitige lokale Produktion nicht gedeckt werden kann. Durch die Kapazitätserweiterung wird die Abhängigkeit von Bitumenimporten reduziert.

Umwelt

Die Abgase der bestehenden Bitumenanlage wurden bislang unbehandelt an die Atmosphäre abgegeben, sollen aber in Hinkunft gemeinsam mit den Abgasen der neuen Anlage verbrannt werden.

Projekt-Kategorie B
Warenart/Projekt Mini KWK Rechitsa Gomel
Garantienehmer Polytechnik Luft- und Feuerungstechnik GmbH
Zielland Belarus
Kreditlaufzeit 5 Jahre
Datum 23. November 2010

Belarus – Polytechnik Luft- und Feuerungstechnik GmbH liefert Heizkraftwerk

Die Firma Polytechnik Luft- und Feuerungstechnik GmbH liefert ein Organic Rankine Cycle (ORC)-Biomasse-Heizkraftwerk an den weißrussischen Netzbetreiber Gomel Energo RUP im Gesamtwert von 18,4 Mio. Euro.

Biomasse

Das vorhandene Fernwärmenetz der Stadt Rechitsa soll von fossilen Energieträgern auf Biomasse nach neuesten Standards umgestellt werden. Aus lokaler Biomasse werden Wärme und Strom erzeugt und in die bestehenden Netze der Stadt Rechitsa eingespeist. Der jährliche Zuwachs an Biomasse übersteigt den Jahresverbrauch. Mit diesem Projekt sollen der Verbrauch an fossilen Brennstoffen reduziert und Emissionen gesenkt werden. Die Firma Polytechnik hat in Österreich, Deutschland und Polen bereits zehn Anlagen mit ähnlicher Technologie erzeugt.

Rückversicherung

Der österreichische Exporteur ist als Generalunternehmer für die Projektierung, Planung, Errichtung, Inbetriebnahme und Einschulung verantwortlich. Für Lieferungen/ Leistungen der Firma Maxxtec AG aus Deutschland wurde mit Euler Hermes, Deutschland eine Rückversicherung abgeschlossen.

Umwelt

Es ist davon auszugehen, dass die Weltbank-Umweltstandards eingehalten werden. Der Standort des Heizkraftwerkes befindet sich nicht in der Nähe von Schutzgebieten. Die neue Technologie führt zu einer Verringerung der Emissionen. Die Infrastruktur wird verbessert und während der Bau- und Betriebsphase werden Arbeitsplätze geschaffen.

2009

Projekt-Kategorie A
Warenart/Projekt Electromechanical Equipment for HEPP Dagachhu
Garantienehmer Lieferkonsortium (ALSTOM Hydro Austria GmbH, ANDRITZ HYDRO GmbH
Zielland Bhutan
Kreditlaufzeit 12 Jahre
Datum 18. November 2009

Asian Development Bank (auf Englisch)

Bhutan – WKW Dagachhu 

Das österreichische „Hydro Consortium Dagachhu“ bestehend aus den Firmen ALSTOM Hydro Austria GmbH (Federführung) und ANDRITZ HYDRO GmbH wurde mit der Lieferung der elektromechanischen Ausrüstung für das Kraftwerk Dagachhu in Bhutan im Wert von 55 Millionen Euro beauftragt.

Alstom ist für die elektrischen (Generator, Anlagenperipherie), Andritz Hydro für die mechanischen Komponenten (Turbinen, Stahl-Wasserbau) verantwortlich.

Wasserkraftwerk Dagachhu

In Bhutan besteht erhebliches Potential, die Wasserkraft auszubauen. Vom Gesamtpotential in Höhe von ca. 30 000 MW sind derzeit weniger als 10% entwickelt.

Das Projekt Dagachhu ist Teil des „Green Power Development Projects“. Das Hochdruckkraftwerk (304m Fallhöhe, installierte Leistung 124 MW, Jahreserzeugung 515 GWh) wird nunmehr am Fluss Dagachhu realisiert und soll in rund vierjähriger Bauzeit errichtet werden.

Stromexport

Durch den Export des erzeugten Stroms nach Indien und die dadurch eingesparten fossilen Brennstoffe könnten unter dem CDM (Clean Development Mechanism) des Kyoto-Protokolls CO₂- Emissionszertifikate generiert werden, die eine zusätzliche Einkommensquelle darstellen. Die Produktion bzw. insbesondere der Export von Energie aus Wasserkraft nach Indien ist heute der Motor der bhutanischen Wirtschaft und trägt zu knapp einem Viertel des BIP oder etwa 40% der gesamten nationalen Einnahmen bei.

Österreichische Projekte in Bhutan

Bhutan ist ein Schwerpunktland der österreichischen Entwicklungshilfe. Die OEZA unterstützt Bhutan bereits seit vielen Jahren dabei, das Wasserkraftpotential zu nutzen.

Rangjung und Basochhu Upper Stage

Begonnen wurde mit einer reinen Grantfinanzierung für das Wasserkraftwerk Rangjung in Ostbhutan, das 1996 den Betrieb aufgenommen hat. Im Jahr 1997 hat das Königreich Bhutan einem österreichischen Lieferkonsortium den Auftrag für die Lieferung der mechanischen Ausrüstung für das Kraftwerk Basochhu Upper Stage  mit einer Kapazität von ca. 22 MW erteilt. Das Kraftwerk ist im Herbst 2001 in Betrieb gegangen.

Basochhu II

Auf Grund steigenden Strombedarfs wurde danach die zweite Ausbaustufe des Kraftwerkes ausgeschrieben. Damit sollten vor allem die lokale Stromversorgung verbessert und die Stromexportkapazitäten ausgebaut werden. Dieser zweite Teil des Wasserkraftwerkes Basochhu hat eine Kapazität von 42 MW und wurde von einem Konsortium aus den Firmen VA Tech Hydro (jetzt Andritz Hydro), Alpine Mayreder, Alstom und Verbundplan (jetzt  Pöyry) auf Basis eines österreichischen Soft Loans durchgeführt, die Inbetriebnahme erfolgte 2005.

Österreichisches Know-how gefragt

Nach den guten Erfahrungen mit diesen Projekten möchte Bhutan nun auch das Wasserkraftwerk Dagachhu mit österreichischem Know-how bauen. Dieses Projekt wäre ein bedeutender Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung von Bhutan und stellt einen weiteren Meilenstein zur Verbesserung der Energieversorgung im Königreich Bhutan durch die Nutzung des vorhandenen Wasserkraftpotentials dar.

Umwelt

Gemäß Angaben des Exporteurs werden bei diesem Projekt bhutanische Umweltstandards eingehalten. Aus Umweltinformationen der Asian Development Bank (ADB) ist die Einhaltung der ADB-Umweltstandards ersichtlich. Ein Environmental Management Plan liegt vor.

Projekt-Kategorie B
Warenart/Projekt Modernisierung von zwei Konvertern/Mechel-Con-Mod
Garantienehmer Siemens VAI Metals Technologies GmbH & Co
Zielland Russland
Kreditlaufzeit 5 Jahre
Datum 19. Oktober 2009

Russland - Mechel-Con-Mod / Modernisierung von zwei Konvertern

Siemens VAI Metals Technologies GMBH & CO hat den Auftrag erhalten, um rund 17 Mio. Euro zwei Konverter im Stahlwerk Chelyabinsk Metallurgical Plant OAO, Chelyabinsk / Russland zu modernisieren.

Siemens VAI ist für die Projektierung, Errichtung und Inbetriebnahme der Anlage verantwortlich. Die Lieferungen aus der Tschechischen Republik werden vom tschechischen Exportkreditversicherer EGAP rückversichert.

Umwelt

Bei der bestehenden Anlage in Chelyabinsk handelt es sich um ein integriertes Stahlwerk mit einer Produktionskapazität von 4,2 Mio. Jahrestonnen. Im Rahmen des gegenständlichen Projektes sollen die beiden abgenützten Konverter Nr. 1 und 2 ausgetauscht werden. Die Produktionskapazität des Werkes wird dadurch nicht erhöht. Parallel dazu wird die dazugehörige Gasreinigungsanlage – dient zur Senkung der Emissionen in der Atmosphäre – modernisiert. Diesbezügliche Vertragsverhandlungen sind bereits im Laufen.
Die Umweltbelastung durch das Stahlwerk in Chelyabinsk ist in der russischen Öffentlichkeit bekannt. Seit 1992 konnten die Emissionen bereits halbiert werden, bis zum Jahr 2012 soll ein weiteres ambitioniertes Programm (je nach der weiteren Entwicklung des gesamten Stahlmarktes) umgesetzt werden.

Projekt-Kategorie  B
Warenart/Projekt Modernisierung bzw. Neubau einer Stranggießanlage sowie die Primär- und Sekundärentstaubung bei OJSC Novolipetsk Steel (NLMK)
Garantienehmer Siemens VAI Metals Technologies GmbH & Co
Zielland Russland
Datum 27. September 2009

Russland - Entstaubungsanlage für Stahlwerk NLMK

Siemens VAI Metals Technologies GmbH & Co, die seit 1964 mit dem Vertragspartner OJSC Novolipetsk Steel (NLMK) in Russland in Geschäftsverbindung  steht, erhielt nunmehr einen weiteren Auftrag, welcher Engineering, die Lieferung der Ausrüstungen und Ersatzteile sowie Inbetriebnahme für die Rekonstruktion der primären Abgassysteme im Stahlwerk 1 umfasst.

benso ist die Errichtung einer Sekundärentstaubung enthalten. Der Bund hat für das Projekt die Haftung für wirtschaftliche und politische Risiken übernommen.
Am Standort von NLMK wird die Anlage zur Entstaubung von Abgasen in drei der fünf vorhandenen Konverter erneuert bzw. ausgeweitet. Die bestehenden Primärabgassysteme werden komplett erneuert und neue Kühlkamine mit nachgeschalteten Venturi-Wäschern installiert. Darüber hinaus erfolgt die Implementierung einer bis dato noch nicht vorhandenen Sekundärentstaubung, wodurch mit einer deutlichen Reduktion der Staubemissionen des Stahlwerkes zu rechnen ist.

 

Russland – Entstaubungsanlage der Siemens VAI

Die Firma Siemens VAI Metals Technologies GmbH & Co konnte mit ihrem langjährigen Geschäftspartner Novolipetskiy Metallurgicheskiy Kombinat (NLMK) einen weiteren Auftrag abschließen.

Der Vertrag umfasst Lieferungen und Leistungen für die Errichtung einer Primär- und Sekundärentstaubung für einen Konverter, sowie die Lieferung von Nebenanlagen inklusive Ersatzteile.

Das russische Unternehmen NLMK wurde 1934 gegründet, 1993 privatisiert und wird seitdem als AG geführt. NLMK produziert und vertreibt Stahlprodukte (Brammen, warm- und kaltgewalzten Stahl, galvanisierte Bleche usw.) in 60 Ländern der Welt. Etwa 41% der Umsätze werden in Russland erzielt. NLMK hat Produktionsstätten für Walzprodukte in Westeuropa und den USA. Im Konzern sind über 70.000 Mitarbeiter beschäftigt.

Die Errichtung der Primär- und Sekundärentstaubung erfolgt für einen neuen Konverter am Standort eines schon bestehenden integrierten Stahlwerkes.  Die Anlagen entsprechen dem derzeitigen Stand der Technik, mit welchen die einschlägigen internationalen Emissionsstandards eingehalten und auch die Belastungen der Umwelt in Grenzen gehalten werden können. Das Stahlwerk ist seit dem Jahr 2002 ISO 14001 zertifiziert. Im Rahmen des technischen Update-Programms wurden zwischen 2000 und 2005 ca. 91 Mio. Euro für Umweltinvestitionen ausgegeben. Für die Jahre 2007 bis 2011 ist ein weiteres Volumen von rund 270 Mio. Euro für Umweltinvestitionen geplant.

Projekt-Kategorie  A
Warenart/Projekt Entwicklung, Engineering und Lieferung von Ausrüstungen zur Errichtung einer Stranggießanlage/Dangjin Steel Mill Project - Hyundai Steel
Garantienehmer Siemens VAI Metals Technologies GmbH & Co
Zielland Korea
Kreditlaufzeit 8 Jahre
Datum 14. Jänner 2009

Siemens VAI liefert Stranggießanlagen für koreanisches Stahlwerk

Die Lieferungen der Siemens VAI Metals Technologies GmbH & Co. sind Teil des Dangjin Integrated Steel Mill Projects, einem Stahlwerksprojekt der Hyundai Steel Company (HSC) zum Ausbau des koreanischen Standortes Dangjin. Die Gesamtinvestitionssumme  beträgt 6,8 Mrd. USD und soll bis 2011 realisiert werden. 

Die Siemens VAI hat dazu im Juni 2007 drei Lieferverträge für drei Stranggießanlagen (Engineering, Lieferung von Kernequipment, Supervision der Montage und Inbetriebnahme) mit der Rotem Company, einem Unternehmen der Hyundai-Gruppe, abgeschlossen. Endabnehmer und Betreiber der Anlagen ist Hyundai Steel Company (HSC), die ihrerseits mit Rotem einen Kaufvertrag über die Errichtung der Stranggießanlagen hat. Weitere ECA-gedeckte Exportkredite kommen aus Deutschland, China, Italien, Luxembourg und Finnland.

Über HSC

Die HSC produzierte bisher in Elektrostahlwerken an drei Standorten in Korea Langprodukte wie Profil- und Baustahl, Stabstahl und Halbfertigprodukte für die Schmiede- und Gießereiindustrie. Mit einer installierten Kapazität von etwa 10 Mio. jato ist HSC einer der weltweit größten Elektrostahlhersteller.

Das Projekt

Nun plant HSC, den Standort Dangjin an der Küste der Asan-Bucht, südlich von Seoul, auszubauen und zusätzlich zu den bestehenden drei Lichtbogenöfen und einem Warmbandwalzwerk ein integriertes Stahlwerk mit einer Flüssigstahlkapazität von ca. 8 Mio. jato zu errichten. Die Entscheidung von HSC für ein Projekt dieser Größenordnung basiert im Wesentlichen auf den Überlegungen, dass der interne Bedarf an Flachstahlprodukten (Warmband und Blech vor allem für die Automobilindustrie) in der Hyundai-Gruppe ca. 5 Mio. Tonnen beträgt, Korea ein Netto-Importeur von Flachprodukten ist und mit einem weiterhin ansteigenden Stahlbedarf gerechnet werden kann. Die zukünftige Energie- und Rohstoffversorgung (Eisenerz, Kohle, Schrott) dürfte auf Basis vorliegender Studien gesichert sein.

Prüfberichte

Der Environmental Impact Assessment Report zeigt plausibel auf, dass der gesamte Produktionsprozess nach dem derzeitigen Stand der Technik realisiert wird. Auch hinsichtlich der emissionsreduzierenden Anlagen und Technologien greift man auf bewährte technische Lösungen zurück. Ein Vergleich der lokalen Emissionsgrenzwerte mit den IFC EHS Guidelines for Integrated Steel Mills zeigt, dass die zu erwartenden Umweltauswirkungen den geforderten Kriterien entsprechen.
Zudem leistet das Projekt einen Beitrag zur Arbeitsplatzbeschaffung (rund 4.800 neue Beschäftigte) in der Projektregion.

2008

Projekt-Kategorie A
Warenart/Projekt 3 Continuous Machines/Dangjin Integrated Steel Mill
Garantienehmer Siemens VAI Metals Technologies GmbH & Co
Zielland Korea
Kreditlaufzeit 8,5 Jahre
Datum 31. August 2008

Euler Hermes (auf Englisch)

EIA-summary, Hyundai Steel Company.pdf

Projekt-Kategorie B

Garantienehmer
Siemens VAI Metals Technologies GmbH & Co
Warenart/Projekt Stahlwerk, Stranggießanlage, Entstaubungsanlage/Stainless Steel Making Plant No. 2, LISCO 2
Zielland China
Kreditlaufzeit 8,5 Jahre
Datum 12. Juni 2008

Siemens VAI liefert Stahlwerk nach China

Die Siemens VAI Metals Technologies GmbH & Co. baut am Standort Lianzhong (Industriezone, südliche Provinz Guangdong) für den Kunden Lianzhong Stainless Steel Corporation das Stahlwerk „LISCO 2“ (Flüssigphase inkl. Gießkapazität).

An diesem Standort wird bereits ein Edelstahlwerk mit einer Kapazität von 800.000 jato betrieben, dessen Flüssigphase inkl. der angeschlossenen kontinuierlichen Brammenstranggießanlage von der Siemens VAI in den Jahren von 2003 bis 2007 errichtet wurde.

Der Lieferumfang des gegenständlichen Auftrages umfasst einen Elektrolichtbogenofen, einen Konverter zur Erzeugung von rostfreien Stählen, einen Pfannenofen und eine Brammenstranggießanlage und ermöglicht dem Betreiber nun eine Erweiterung der Flüssigphase inkl. Gießkapazität um weitere 800.000 jato.

Neben den genannten Komponenten werden auch entsprechende Primär- und Sekundärentstaubungen geliefert. Die Errichtung der erforderlichen Abwasseraufbereitung (v.a. Kühlwasser) ist im Gesamtprojekt vorgesehen und erfolgt durch den Endkunden. Mit diesen dem derzeitigen Stand der Technik entsprechenden Technologien ist davon auszugehen, dass sowohl den lokalen Standards als auch den entsprechenden Weltbankstandards entsprochen wird. Außerdem leistet das Projekt einen weiteren Beitrag zur Sicherung des Standortes sowie zur Schaffung neuer Arbeitsplätze (ca. 400) in der Provinz Guangdong.

Multi-sourcing Projekt

Es ist dies ein weiteres klassisches multi-sourcing Projekt, bei dem die Oesterreichische Kontrollbank AG als federführender Exportkreditversicherer die jeweiligen ausländischen Lieferpakete bei Euler-Hermes/Deutschland bzw. SACE/Italien rückversichern und somit die Abwicklung und Finanzierung des Gesamtprojektes wesentlich vereinfachen konnte.

2007

Projekt-Kategorie B
Garantienehmer Siemens VAI Metals Technologies GmbH & Co
Warenart/Projekt Beizanlage und Kaltreversiergerüst sowie Engineering/Dunaferr
Zielland Ungarn
Kreditlaufzeit 5 Jahre
Datum 27. September 2007

Siemens liefert Reversier-Kaltwalzwerk und Beizlinie nach Ungarn

Metals Technologies (MT), ein Geschäftsgebiet des Siemens-Bereichs Industrial Solutions and Services (I&S) hat von dem ungarischen Stahlproduzenten und langjährigen Geschäftspartner Dunaferr den Auftrag erhalten, ein neues Reversier-Kaltwalzwerk und eine Konti-Beizline inklusive Säure-Regeneration für das Stahlwerk in Dunaújváros zu liefern.

Siemens übernimmt auch die Projektierung der Beizlinie und des Reversier-Kaltwalzwerks und ist für die Montage- und Inbetriebnahmeüberwachung verantwortlich. Ziel ist es, die Produktionskapazität zu erhöhen sowie eine bessere und gleichmäßigere Qualität der Endprodukte zu erreichen. Das Projekt ist Teil des strategischen Entwicklungsprogramms des Dunaferr-Eigners Industrial Union of Donbass (IUD), in dessen Rahmen Dunaferr zum Zentrum der Flachstahlproduktion ausgebaut wird. Die neuen Anlagen sollen Mitte 2008 die Produktion aufnehmen.

Um die Gesamtfinanzierung des Projekts zu erleichtern, hat die Oesterreichische Kontrollbank AG für den deutschen Liefer- und Leistungsteil mit der deutschen ECA Euler-Hermes eine Rückversicherung abgeschlossen.

Die von Siemens VAI gelieferten Anlagen entsprechen dem derzeitigen Stand der Technik und werden in die vorhandene Infrastruktur eingebettet. Hinsichtlich der gasförmigen Emissionen wird die Einhaltung der international üblichen Standards (Weltbankstandards, IPPC-Richtlinien) garantiert. Darüber hinaus kann durch die neue Beizanlage die alte Beize geschlossen und damit ein wesentlicher Beitrag zur Reduktion der gesamten Abwassermenge geleistet werden.

Projekt-Kategorie  A
Garantienehmer Voith Siemens Hydro Power Generation GmbH & Co KG
Warenart/Projekt Elektro-mechanische Ausrüstung (Pumpturbinen, Generatoren, Kugelschieber und sonstige Komponenten)/1000 MW Pumpspeicherkraftwerk Siah Bishe
Zielland Iran
Auftragswert ca. 43 Mio. Euro
Kreditlaufzeit > 5 Jahre
Datum 6. September 2007
Downloads

Additional Information on Status of Expropriation and Cultural Issues (auf Englisch)

Environmental Impact Assessment Study Draft (auf Englisch)

Environmental Impact Assessment (auf Englisch)

Envisaged Mitigation and Monitoring Plan (auf Englisch)

Voith Siemens Turbinen für iranisches Pumpspeicherkraftwerk

Voith Siemens Hydro Power Generation GmbH & Co.KG hat einen Vertrag über rund 43 Mio. EUR für die Lieferung und Montage von vier Turbinen samt Generatoren für das geplante Pumpspeicherkraftwerk Siah Bishe - das erste dieser Art im Iran - abgeschlossen. Die Turbinen haben eine Leistung von jeweils 250 MW.

Der Strommarkt Iran

Die Energieerzeugungskapazität des Iran betrug Anfang 2003 ca. 31 GW (Vgl: Österreich rund zehn GW), wovon ein Großteil fossil befeuerte Kraftwerke (Erdgas oder Öl) waren. Bei den restlichen ca. 7% handelte es sich um Wasserkraftwerke. 2004 hat die iranische Regierung begonnen, Windkraftanlagen zu nutzen und sieht auch auf diesem Gebiet ein Wachstumspotenzial. Aufgrund der ständig steigenden lokalen Energienachfrage plant der Iran seine Stromerzeugungkapazitäten bis 2010 um 18 GW auszubauen.

Das Pumpspeicherkraftwerk Siah Bishe mit einer Gesamtleistung von 1.000 MW (4 x 250 MW) liegt am Fluss Chalus, etwa 125 km nördlich von Teheran. Der Gesamtwert dieses Projektes beträgt laut Aussage der Projekterrichtungsgesellschaft Iran Water & Power Resources Development Co. ("IWPC") rund 315 Mio. Euro.  Der generierte Strom wird über ein Umspannwerk in eine bereits bestehende Hochspannungsleitung eingespeist, die in ca. 200 m Entfernung vom Kraftwerk verläuft.
Mit der Realisierung dieses Projektes wurde bereits 1985 begonnen, bis heute sind ca. 15 – 20% der lokalen Bauarbeiten abgeschlossen.

Umwelt

Eine Umweltprüfung hat ergeben, dass die Durchführung dieses Projekts grundsätzlich vertretbar erscheint, wenn das angedachte Monitoring- und Mitigationskonzept seitens des iranischen Abnehmers umgesetzt wird. Mögliche ungünstige Umwelteinflüsse fallen im Vergleich zu großen Wasserkraftwerken und Staudämmen in bewohnten Regionen äußerst gering aus und es ist weiters keine Umsiedlung von Menschen erforderlich. Eine Zusammenfassung des EAR ist auf der OeKB-Homepage veröffentlicht.

Rückversicherung mit Euler Hermes

Aufgrund von Sublieferungen und lokalen Kosten ergeben sich bei diesem Projekt drei Tranchen, die in unterschiedlichen Währungen fakturiert werden. Die dazugehörigen Kreditfinanzierungen werden ebenfalls in den jeweiligen Währungen abgeschlossen. Die Finanzierung erfolgt von der BHF-Bank AG, Frankfurt. Für den deutschen Lieferanteil von rd. 30% konnte die OeKB eine Rückversicherung mit Euler Hermes abschließen.

Projekt-Kategorie B
Garantienehmer Andritz AG
Warenart/Projekt Tissue-Anlage
Zielland Polen
Auftragswert > 10 Mio. Euro
Datum 10. März 2007

Andritz liefert Tissue-Anlage nach Polen

Die Andritz AG hat bereits im Jahr 2001 eine Tissue-Anlage mit einer Kapazität von 70.000 Jahrestonnen für den polnischen Vertragspartner errichtet (Greenfield-Projekt).

Nunmehr soll eine zweite Tissue-Anlage (Projektwert > 10 Mio. Euro) geliefert werden, die auf dem bestehenden Betriebsgelände in Kostrzyn, unmittelbar an der deutschen Grenze, aufgebaut wird. Die neue Anlage wird eine Kapazität von ca. 60.000 Tonnen/Jahr haben. Als Rohstoff wird am internationalen Markt zugekaufter Zellstoff, sowohl Kurz- als auch Langfaser, verwendet. Die Maschine wird qualitativ hochwertiges Hygienepapier herstellen.

Die Erweiterung war bereits ursprünglich eingeplant. Die neue Produktionslinie kann daher großteils auf bestehende Infrastruktur zurückgreifen.
Hinsichtlich der Umweltgrenzwerte ist davon auszugehen, dass sowohl polnische als auch europäische Umweltstandards (IPPC-BAT) eingehalten werden. Da die Maschine nach dem neuesten Stand der Technik ausgelegt ist, sind keine signifikanten negativen Umweltauswirkungen zu erwarten. Öffentliche Einwände gegen das Projekt sind nicht bekannt.

Projekt-Kategorie B
Garantienehmer Siemens VAI Metals Technologies GbmH & Co
Warenart/Projekt Vier Konverter inkl. Entstaubungsanlage/Tagil-Con-Mod
Zielland Russland
Auftragswert ca. 93 Mio. Euro
Kreditlaufzeit 8 Jahre
Datum 27. April 2007

Russland - Tagil-Con-Mod

Die Siemens VAI Metals Technologies GmbH & Co wird um rund 129 Mio. Euro  das bestehende Konverter-Stahlwerk am Standort des integrierten Stahlwerkes NTMK in Nizhny Tagil modernisieren.

Die bestehenden vier Konverter sollen gegen neue, dem letzten Stand der Technik entsprechende Aggregate ausgetauscht und dadurch die Kapazität von 3,5 Mio. jato auf 4,2 Mio. jato angehoben werden. Darüber hinaus soll die Ausrüstung für die Zuschlagstoffe-Wirtschaft erneuert werden, außerdem erfolgt eine Modernisierung/Reparatur der Abgaskühlung sowie der Abgasreinigung.
Die Erhöhung der Flüssigstahlkapazität, welche durch die Vergrößerung des Konvertervolumens erreicht wird, ist ein weiterer Schritt zur etappenweisen Stilllegung der Siemens-Martin-Öfen (welche aus ökonomischer und ökologischer Sicht nicht mehr dem Stand der Technik entsprechen), was - neben der verbesserten Leistung der Rauchgasreinigung - weitere positive Auswirkungen auf die Emissionssituation erwarten lässt. Durch die Investition in Technologien nach derzeitigem Stand der Technik wird jedenfalls eine deutliche Reduktion staubförmiger Emissionen im Vergleich zur aktuellen Situation erzielt.

Multi-sourcing Projekt

Bei diesem multi-sourcing Projekt konnte die Oesterreichische Kontrollbank AG als federführender Exportkreditversicherer einen namhaften Teil des ausländischen Liefer- und Leistungspaketes bei EGAP/Tschechien rückversichern. Dadurch wird das gesamte Projekt zu einheitlichen Konditionen gedeckt und somit die Strukturierung der Finanzierung vereinfacht.

Projekt-Kategorie B
Garantienehmer Siemens VAI Metals Technologies GbmH & Co
Warenart/Projekt Engineering u. Lieferung von zwei 300t-Konvertern inkl. Entstaubungsanlagen, Zuschlagsstoffewirtschaft, zwei Entschwefelungsanlagen, Elektrik und Automatisation/AMK Meltshop
Zielland Ukraine
Auftragswert ca. 145 Mio. Euro
Kreditlaufzeit 5 Jahre
Datum 27. April 2007

Ukraine - AMK Meltshop

Alchevsk Iron & Steel Works, Ukraine hat Siemens VAI Metals Technologies GmbH & Co beauftragt, zwei 300-t-Konverter inkl. Entstaubungsanlagen, zwei Entschwefelungsanlagen sowie Elektrik und Automatisation zu liefern.

Vom Gesamtauftragswert wurde eine Teilfinanzierung mit OeKB-Besicherung in Höhe von 30 Mio. Euro realisiert.

Durch das Projekt soll veralterte Prozesstechnologie inkl. Siemens Martin-Öfen erneuert und auf den derzeit industrieüblichen Stand der Technik gebracht werden. Hinsichtlich der beim Betrieb von Stahlkonvertern auftretenden staubbelasteten Abgasen werden eine primäre und eine sekundäre Rauchgasreinigung auf Basis von elektrostatischen Filtern/Gewebefiltern implementiert, um dadurch die im Liefervertrag vereinbarten Weltbankstandards einzuhalten. Mit dem Anfall von Abwasser ist beim Betrieb von Stahlkonvertern nicht zu rechnen.

Im Rahmen eines umfangreichen Modernisierungs- und Erweiterungsprogramms bei den zur Gruppe gehörenden Stahlwerken sind bis zum Jahr 2010 weitere Investitionen (Erhöhung der Flüssigstahlkapazität, Verbesserung der Produktionsqualitäten und der Umweltsituation, Errichtung eines Kraftwerkes) geplant. Unter anderem haben IFC und EBRD Finanzierungen für diese Investitionen genehmigt.

Projekt-Kategorie B
Garantienehmer Siemens VAI Metals Technologies GbmH & Co
Warenart/Projekt Zaporizhstal-Pickling Line/Kontinuierliche Bandbeizanlage inkl. Säureregeneration
Zielland Ukraine
Auftragswert ca. 43 Mio. Euro
Kreditlaufzeit 4 Jahre
Datum 27. April 2007

Ukraine – Siemens VAI liefert Bandbeizanlage an Zaporizhstal   

Siemens VAI Metals Technologies GmbH & Co wurde vom ukrainischen Geschäftspartner Zaporizhstal mit der Errichtung einer Beizanlage auf Säurebasis inkl. einer Säureregenerationsanlage im Wert von ca. 43 Mio. Euro beauftragt.

Die neue Anlage soll drei bestehende Beizanlagen ersetzen und eine Kapazität von ca. 1,35 Mio. Jahrestonnen gebeiztes Stahlband erreichen.

Der Standort in der Ukraine genießt aufgrund niedriger Material-, Energie- und Personalkosten Vorteile im Vergleich zu internationalen Gegebenheiten. Sowohl der Bedarf an Koks als auch an Eisenerz kann lokal befriedigt werden. Ebenso ist die Versorgung mit elektrischer Energie im Großraum Zaporozhje als unproblematisch einzustufen.

Zaporizhstal überlegt weitere Investitionen (2,3 Mrd. Euro bis 2015), die die Modernisierung /den Ersatz von veralteten Anlagen vorsehen. Dadurch sollen eine Erweiterung der Produktpalette, eine Verbesserung der Qualität und schlussendlich auch der Ausbau der Kundenstruktur (z.B. Automobilindustrie) erzielt werden.

Das geplante Investitionsprogramm, insbesondere Modernisierung der Sinteranlagen, laufende Effizienzverbesserungen der Hochöfen sowie Austausch der Siemens Martin-Öfen gegen Konverter, soll außerdem wesentlich zur Verbesserung der Umweltauswirkungen des Stahlwerkes beitragen. Die von Siemens VAI nunmehr gelieferte Anlage entspricht international üblichen Standards und wird die Emissions- und Abwasserbelastung stark verbessern, weil sie drei veraltete Anlagen ersetzt. 

Bei diesem klassischen multi-sourcing Projekt konnte die Oesterreichische Kontrollbank AG als federführender Exportkreditversicherer die jeweiligen ausländischen Lieferpakete bei Euler Hermes/Deutschland  bzw. EGAP/Tschechien rückversichern. Dadurch wird das gesamte Projekt zu einheitlichen Konditionen gedeckt und somit die Strukturierung der Finanzierung vereinfacht.

Projekt-Kategorie A
Garantienehmer VA TECH HYDRO GmbH & Co
Warenart/Projekt Elektromechanische Ausrüstung, hydraulische Ausrüstung, Turbinen, Generatoren, Transformatoren, Schaltanlagen, Stahlkonstruktionen, Ilisu-Dam & HEPP
Zielland Türkei
Auftragswert ca. 200 Mio. Euro
Kreditlaufzeit >10 Jahre
Datum 28. März 2007
  Ausstieg durch OeKB, Euler Hermes und SERV im Juli 2009

Chronologie zum Projekt Ilisu

Das Staudammprojekt Ilisu stellt einen absoluten Sonderfall dar. Erstmals wurde hier eine Haftung zurückgezogen.

2000/2001

Ein Vorgängerprojekt ("Ilisu alt") wird von Exportkreditagenturen (ECAs) aus anderen OeCD–Ländern wegen fehlender Pläne zu Umwelt- und Umsiedlungsfragen abgebrochen.

November 2005

Die Türkei forciert ein deutlich überarbeitetes Projekt für ein Kraftwerk "Ilisu neu" und veröffentlicht den Environmental Impact Assessment Report (EIAR) und den Resettlement Action Plan (RAP) auf der Website des Ilisu-Konsortiums www.ilisu-wasserkraftwerk.com (nicht mehr online).

Dezember 2005

Die drei Exportkreditagenturen OeKB (Österreich), Euler Hermes (Deutschland) und SERV (Schweiz) erhalten Anträge für staatliche Exportgarantien. Die ECAs nehmen die Prüfung auf und geben dies öffentlich bekannt.

2006

Projektprüfung, Gespräche mit Konsortium und Projektbetreibern, vertiefte Prüfung unter Einbeziehung externer Experten und unter Berücksichtigung der NGO-Kritik und der Eindrücke von Vor-Ort-Besuchen im August 2006.

2.- 6. Oktober 2006

Final Assessment Meeting (FAM); ECAs und Projektbetreiber DSI (Wasserbauamt des türkischen Energieministeriums) einigen sich auf Maßnahmen, Zeitpläne und Dokumentationsverpflichtungen (Agreed Minutes). Diese Agreed Minutes enthalten 150 vollständig zu erfüllende Terms of Reference (TORs) zu Umweltfragen, Umsiedlungsfragen und zum Umgang mit Kulturgütern. Die Project Implementation Unit (PIU) und ein unabhängiges Committee of Experts (CoE) werden fixiert.

6. November 2006

Das Bundesministerium für Finanzen erteilt die bedingte grundsätzliche Zusage (Promesse).

28. März 2007

Österreich, Deutschland und die Schweiz erteilen die endgültigen Exportrisikoversicherungen.

Laufendes Monitoring und Beratung der Projektbetreiber bei der Umsetzung der vereinbarten Auflagen (TORs) durch das unabhängige Expertenkomitee. Laufendes Reporting und Veröffentlichung von Expertenberichten.

7. Oktober 2008

Umweltstörungsanzeige durch die drei ECAs an das Lieferkonsortium mit Frist von 60 Tagen, Ablauf am 12. Dezember 2008. Grund: Expertenkomitee meldet wiederholt ungenügende Erfüllung der Auflagen, vertraglich fixierter Mechanismus bei Nichterfüllung wird mit Umweltstörungsanzeige wirksam.

23. Dezember 2008

Laut Verträgen notwendige Suspendierung der Lieferverträge für eine Frist von 180 Tagen (Ablauf am 6. Juli 2009) aufgrund ungenügender Erfüllung der Auflagen.

7. Juli 2009

Vertragsgemäße Aufhebung der Exportrisikoversicherungen aufgrund ungenügender Erfüllung der Auflagen.

Das Lieferkonsortium (beteiligte Unternehmungen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und in der Türkei) werden von den drei ECAs angewiesen, die Projektverträge mit dem DSI aufzuheben.
Die Banken müssen ihre Kredite kündigen.

Projekt-Kategorie B

Garantienehmer

Doppelmayr Seilbahnen GbmH

Warenart/Projekt 1 Sesselbahn und 1 Schlepplift
Zielland Serbien
Auftragswert 2,9 Mio. Euro
Kreditlaufzeit 4,5 Jahre
Datum 27. Februar 2007
Downloads Serbien-Stara-Planina

 

Projekt-Kategorie A
Garantienehmer unbekannt, da es sich um eine ungebundene Hilfsfinanzierung handelt
Warenart/Projekt Eisenbahnsektor
Zielland China
Auftragswert bis zu 35 Mio. Euro
Kreditlaufzeit >5 Jahre
Datum 1. Februar 2007
Downloads

Auszug aus dem Gutachten, Eisenbahnausbauprojekt Hefei-Wuhan

Auszug 1 aus dem Feasibility Study Report (auf Englisch)

Auszug 2 aus dem Feasibility Study Report (auf Englisch)

 

2006

Projekt-Kategorie B
Garantienehmer Voest-Alpine Industrieanlagenbau GmbH & Co
Warenart/Projekt Feuerverzinkungsanlage Kashira
Zielland Russland
Auftragswert 19 Mio. Euro
Kreditlaufzeit 5 Jahre
Datum 9. August 2006

Russland - VAI liefert Feuerverzinkungsanlage Kashira

Die Voest-Alpine Industrieanlagenbau GmbH & Co. liefert um ca. 19 Mio. Euro eine Feuerverzinkungsanlage mit einer Kapazität von 180.000 t.

Finanziert wird das Geschäft durch die KfW-Bankengruppe, während der Bund die Garantien für das Produktions- und das Zahlungsausfallsrisiko sowie für die Absicherung des Finanzkredits zur Verfügung stellt.

Der Projektinitiator, dessen Haupttätigkeit der Handel mit Walzflachprodukten und Langstahl in Russland und der Ukraine ist,  möchte nunmehr auch die Veredelung von Flachprodukten selbst vornehmen. In einem ersten Schritt werden die  Feuerverzinkungsanlage, eine Beschichtungsanlage und diverse Konfektionierungsanlagen gekauft. In einem weiteren Schritt – in ca. drei Jahren – soll ein Kaltwalzwerk errichtet werden.  Diese Anlagen werden in einem bestehenden Hallenkomplex in Kashira (ca. 100 km süd-westlich von Moskau) installiert.

Die Produktion soll größtenteils in den Zentralregionen Russlands insbesondere an die Bau- und Automobil- bzw.  Maschinenbauindustrie verkauft werden. Die Nachfrage nach galvanisierten  bzw. verzinkten Stahlprodukten von russischen Konsumenten wächst seit Mitte der 90er Jahre.  Der russische Markt für galvanisierte Stahlprodukte wird im Jahr 2005 auf ca. 1,9 Mio. Tonnen geschätzt.

Auch bei diesem multi-sourcing Projekt (Gesamtinvestitionsvolumen ca. 35 Mio. Euro) konnte die Oesterreichische Kontrollbank AG als federführender Exportkreditversicherer die jeweiligen ausländischen Lieferpakete bei EULER HERMES/Deutschland bzw. OND/Belgien rückversichern.

Eine Umweltprüfung wurde durchgeführt.

Projekt-Kategorie B
Garantienehmer Voest-Alpine Industrieanlagenbau GmbH & Co
Warenart/Projekt 2-Strang-Stranggießanlage sowie eine VOD-Anlage
Zielland Ukraine
Auftragswert 40 Mio. Euro
Kreditlaufzeit 5 Jahre
Datum 6. April 2006

VAI liefert Stranggießanlage in die Ukraine

Die Voest-Alpine Industrieanlagenbau GmbH & Co hat mit dem Hüttenkombinat Alchevsk einen weiteren Vertrag in Höhe von rund 40 Mio. Euro für die Lieferung einer 2-Stranggießanlage und einer Entgasungsanlage (dient zur Qualitätssteigerung) unterzeichnet.

Auch dieses Projekt ist Teil des umfangreichen Modernisierungs- und Erweiterungsprogramms bei den zur Gruppe gehörenden Stahlwerken (Erhöhung der Flüssigstahlkapazität, Verbesserung der Produktionsqualitäten und der Umweltsituation). Bis zum Jahr 2009 sind weitere Investitionen geplant, im Zuge derer die derzeit in Betrieb befindlichen Anlagen gegen neue Technologie ausgetauscht werden sollen.

Durch die zu liefernde Anlage in zeitgemäßer Technologie wird es dem Hüttenkombinat möglich sein, veralterte Produktionsanlagen außer Betrieb zu nehmen. Es können damit Energieeinsparungen realisiert werden und außerdem ein effizienter Ressourceneinsatz und gesteigerte Produktqualität erzielt werden.
Unter anderem leistet das Projekt dadurch einen positiven Beitrag zur Standortsicherung sowie zur Sicherung der lokalen Arbeitsplätze. Eine Umweltprüfung wurde durchgeführt.

Projekt-Kategorie B
Garantienehmer VA TECH Hydro GmbH & Co
Warenart/Projekt Modernisierung und Erweiterung des Gas-Kombi-Kraftwerkes Bucuresti Vest
Zielland Rumänien
Auftragswert 148 Mio. Euro
Kreditlaufzeit 12 Jahre
Datum 1. Februar 2006

 

Projekt-Kategorie B
Garantienehmer EVN AG
Warenart/Projekt Modernisierung einer Müllverbrennungsanlage
Zielland Russland
Auftragswert 173 Mio. Euro
Kreditlaufzeit 10 Jahre
Datum 5.Jänner 2006

Russland – EVN modernisiert Müllverbrennungsanlage in Moskau

Das niederösterreichische Energieversorgungsunternehmen EVN AG hat von der Stadt Moskau den Auftrag erhalten, die Müllverbrennungsanlage Nr. 3 auf Basis eines BOOT-Modells zu modernisieren.

Das Liefer- und Leistungsvolumen beläuft sich auf insgesamt rund 173 Mio. Euro.

Die Anlage dient zur thermischen Behandlung von Abfall sowie zur Erzeugung von Dampf aus Abfallbrennstoffen. Dieser soll verstromt und für Eigenbedarf und Fernwärme verwertet werden. Die Müllverbrennungsanlage wird mit Kommunalmüll der Stadt Moskau betrieben. Es sollen jährlich ca. 330.000 Tonnen Müll verwertet werden.

Da ein Großteil der Zulieferungen aus Deutschland kommt, konnte mit Euler-Hermes Kreditversicherung AG eine Rückversicherung für den deutschen Liefer- und Leistungsteil abgeschlossen werden.

Nach Rekonstruktion der Müllverbrennungsanlage Nr. 3 kann von einer deutlich verbesserten Emissionssituation im Vergleich zur alten Anlage ausgegangen werden. Eine Umweltprüfung wurde durchgeführt.

Projekt-Kategorie B
Garantienehmer Voest-Alpine Industrieanlagenbau GmbH & Co
Warenart/Projekt Midrex Direktreduktions-HBI-Anlage
Zielland Russland
Auftragswert 70 Mio. Euro
Kreditlaufzeit 7,5 Jahre
Datum 4. Jänner 2006

Russland - Midrex Direktreduktions-HBI-Anlage durch VAI

JSC Lebedinsky Mining & Processing Plant erzeugt als größtes russisches Erzabbau- und Erzverarbeitungsunternehmen hochwertige Erzkonzentrate und Pellets für die Stahlindustrie.

Im Konsortium mit der US-Firma Midrex Technologies Inc. erhielt die VOEST-ALPINE Industrieanlagenbau GmbH & Co nun den Auftrag, eine Direktreduktions-HBI* Anlage auf Basis Midrex Technologie zu liefern. Das Projektvolumen beläuft sich auf rund 120 Mio. Euro.

Mit dieser Anlage wird Eisenerz in hoch metallisierte (> 90% Metallgehalt) Briketts umgewandelt, die für die Produktion von hochqualitativen Stählen eingesetzt werden. Die Anlagenkapazität beträgt 1,4 Mio. Tonnen HBI pro Jahr.

Die Lieferung von VAI umfasst das Engineering für die Elektrik, Automation, Stahlkonstruktion und Verrohrung sowie u.a. Brickettierpressen, Kompressoren, Verrohrung, Entstaubungsausrüstung, Automation, Teile der Elektroausrüstung sowie Einrichtungen für die Medienversorgung, weiters auch Überwachungs- und Trainingsleistungen.

Die vom Konsortium gelieferte Anlage entspricht sowohl hinsichtlich der Produktionstechnologie als auch hinsichtlich des Umweltschutzes dem aktuellen Stand der Technik. Eine Prüfung der Umweltrisiken im Zusammenhang mit gegenständlichem Projekt wurde durchgeführt.

* Hot Briquetted Iron = heißbrikettierter Eisenschwamm

Projekt-Kategorie B
Garantienehmer Voest-Alpine Industrieanlagenbau GmbH & Co
Warenart/Projekt Automationssystem für Hochofen
Zielland Russland
Auftragswert 13 Mio. Euro
Kreditlaufzeit 5 Jahre
Datum 4. Jänner 2006

Russland – VAI Automationssystem für Hochofen

Die VOEST-ALPINE Industrieanlagenbau GmbH & Co (VAI) hat von JSC Nishnij Tagil Iron and Steel Plant in der Russischen Föderation einen Auftrag in Höhe von rund 13 Mio. Euro erhalten.

Sie wurde mit der Lieferung eines Automationssystems für Hochofen Nr. 5 beauftragt, der aus der Basisautomation Level 1 (inkl. Ausrüstungen), Prozessautomation Level 2 und Expertensystem besteht.

Der optimierte Hochofenprozess ist ein Schlüsselfaktor für eine wirtschaftliche und konkurrenzfähige Produktion, besonders im Hinblick auf den permanent steigenden Kostendruck auf Erzeugnisse der Eisen- und Stahlindustrie.

Das VAI Hochofen-Automatisationssystem gewährleistet u.a. umfassende Prozessinformationen, eine maximale Verfügbarkeit sowie eine erhöhte Lebensdauer. Durch einen reduzierten Rohstoff- und Energieverbrauch können die Produktionskosten enorm gesenkt werden.

Eine Umweltprüfung wurde durchgeführt.